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EVL siegt zweimal gegen den ESV Kaufbeuren – Qualifikation zur Meisterrunde im Visier

 

Das war ein echter Meilenstein! Der EV Landshut hat dem Tabellenführer in seiner Qualifikationsgruppe zur Meisterrunde in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gleich fünf Punkte abgeknöpft. Zunächst gewannen die Niederbayern ihr Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren mit 3:2 nach Verlängerung, ehe sie sich auf eigenem Eis deutlich mit 5:0 behaupten konnten. Um das Ticket für die Meisterrunde zu lösen, benötigen die Dreihelmenstädter, die aktuell auf Tabellenplatz vier rangieren, aus den verbleibenden vier Spielen gegen Schwenningen und Regensburg nun noch maximal sieben Punkte.

Luca Zitterbart war beim Gastspiel im Allgäu der Mann des Tages. Der Angreifer erzielte in Kaufbeuren alle drei EVL-Treffer - zwei davon fielen in Überzahl. „Wir haben an diesem Wochenende vor allem in den „Special Teams“ überzeugt und unsere Chancen sehr konsequent genutzt. Außerdem war die ganze Mannschaft taktisch enorm diszipliniert“, bilanzierte Trainer Rupert Meister nach der geglückten Aufholjagd in der Sparkassen-Arena. Dort ließen sich die Landshuter auch von einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und arbeiteten sich mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung immer wieder Chancen heraus.

 

Tore: 1:0 (10.) Wohlgemuth (Krammer/Lillich), 2:0 (12.) Haninger (Krammer), 2:1 (32.) Zitterbart (Heiß/Gröger), 2:2 (43.) Zitterbart (Trinkberger/Dersch), 2:3 (61.) Zitterbart, Strafminuten: Kaufbeuren: 8, Landshut: 6, Zuschauer: 130. 

 

Im Heimspiel mussten sich die Landshuter nicht nur mit einem aggressiven Gegner, sondern vor allem einem kleinlich pfeifenden Schiedsrichtergespann auseinandersetzen. Gleich ein ganzes Drittel verbrachten die Gastgeber auf der Strafbank. Auch dank eines starken Torhüters Patrick Berger hielten die Hausherren aber dennoch die Null. Auf der anderen Seite fielen diesmal die ersten drei Landshuter Tore aus dem Powerplay heraus – wieder hatte der EVL in den „Special Teams“ klare Vorteile. Einziger Wermutstropfen: Luca Trinkberger, der genau wie alle anderen an diesem Wochenende vollen Einsatz zeigte, blockte einen Kaufbeurer Schuss mit der Hand und zog sich dabei einen Trümmerbruch im Finger zu, der nun operiert werden muss.

 

Tore: 1:0 (23.) Trinkberger (Baßler/Spornberger), 2:0 (35.) Zitterbart (Török), 3:0 (44.) Döring (Zitterbart/Spornberger), 4:0 (54.) Zitterbart (Döring), 5:0 (60.) Ehl (Baßler), Strafminuten: Landshut: 20, Kaufbeuren: 10, Zuschauer: 67.

 

Quelle Marcel Meinert