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6:3-Sieg und 1:3-Niederlage gegen Krefeld

Die Eishockey-Youngster des EV Landshut grüßen auch nach dem zweiten Wochenende in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) vom zweiten Tabellenplatz der Meisterrunde. Bei der Heimpremiere gelang den Niederbayern gegen den Krefelder EV zunächst ein hoch verdienter 6:3-Erfolg. Im zweiten Spiel musste sich ein stark ersatzgeschwächtes Landshuter Team trotz einer ansprechenden Leistung mit 1:3 geschlagen geben.

Im ersten Aufeinandertreffen mit dem KEV präsentierte sich die EVL-Mannschaft von ihrer absoluten Schokoladenseite. Nach einem umkämpften Auftaktdrittel gingen die Gastgeber im Mittelabschnitt durch ein Unterzahltor von Luis Schinko und einer feine Einzelaktion von Lukas Mühlbauer mit 2:0 in Front. Krefeld witterte dank kleinerer Landshuter Nachlässigkeiten noch einmal Morgenluft, doch drei EVL-Powerplaytore gaben den Ausschlag zugunsten der durchsetzungsfähigen Truppe von Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister.

Tore: 1:0 (23.) Schinko, 2:0 (26.) Mühlbauer (Brunner), 2:1 (36.) Kuhnekath (Schmitz), 3:1 (41.) Lindner (Ehl), 4:1 (46.) Ehl (Dersch/Spornberger), 4:2 (48.) Mieszkowski (Esch), 4:3 (51.) Kuhnekath (Schmumacher/Schmitz), 5:3 (56.) Spornberger (Török), 6:3 (59.) Zitterbart (L. Abstreiter), Strafminuten: Landshut: 8 + 10 Killermann (Check gegen Kopf und Nacken), Krefeld: Zuschauer: 123.

Aufgrund des Heimspiels der Oberliga-Mannschaft musste der EVL ohne Leistungsträger wie Markus Gröger, Luca Zitterbart, Leon Abstreiter und Patrick Berger auskommen. Als dann auch noch Luis Schinko Ende des ersten Drittels mit einer Spieldauerstrafe vom Eis musste, hatten die EVL-Cracks endgültig nur noch eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. „Die Jungs aus der zweiten Reihe haben sich aber wirklich wacker geschlagen“, lobte Meister und ergänzte: „Letztlich haben die Strafzeiten den Unterschied gemacht. Krefeld hat zwei Powerplaytore erzielt. Wir sind aber bis zum Schluss drangeblieben. Auf diesem Niveau machen Kleinigkeiten den Unterschied.“ 

Tore: 0:1 (9.) Weyrauch (Schumacher/Kuhnekath), 0:2 (23.) Weyrauch (Mieskowski/Schumacher), 1:2 (33.) Brunner (Maier/Eigner), 1:3 (60.) Weyrauch (Schmitz), Strafminuten: Landshut: 17 + Spieldauer Schinko (Check gegen Kopf und Nachken), Krefeld: 12, Zuschauer: 85.

Quelle: Marcel Meinert