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4:3-Sieg und 1:2-Schlappe nach Penaltys gegen Kaufbeuren

Das ist schlichtweg beeindruckend! Die Kufencracks des EV Landshut beißen sich in der Spitzengruppe der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) immer weiter fest. Trotz großer Personalprobleme zeigten sich die Dreihelmenstädter gegen den ESV Kaufbeuren in bärenstarker Verfassung.

Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage nach Penalty-Schießen im Allgäu, entschieden die Landshuter das Heimspiel mit 4:3 für sich und sind weiter Tabellenzweiter. „Es macht mit dieser Mannschaft momentan unheimlich viel Spaß. Auch wenn wir nur drei Blöcke zur Verfügung haben, ziehen wir unseren Stil konsequent durch. Die beiden ersten Drittel an diesem Wochenende waren mit das Beste, was ich seit einiger Zeit gesehen habe“, war Trainer Rupert Meister mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen die starken Allgäuer hochzufrieden. In einer offenen und intensiven Begegnung in Kaufbeuren machten die Landshuter allerdings etwas zu wenig aus den sich bietenden Möglichkeiten. Noch in der Verlängerung vergaben Alexander Dersch und Alexander Ehl zwei Top-Chancen. Im Penalty-Schießen sicherte sich Kaufbeuren den Zusatzpunkt.

Tore: 0:1 (8.) L. Abstreiter (Eigner/Brunner), 1:1 (50.) Haninger (Krammer/Bittner), 2:1 (65.) Wohlgemuth (Penalty), Strafminuten: Kaufbeuren:  6, Landshut: 10, Zuschauer: 151.

Auch auf eigenem Eis überzeugten die Landshuter vom Eröffnungsbully mit druckvollem Angriffsspiel, lagen aber trotz eines Schussverhältnisses von 15:2 nach dem ersten Drittel mit 0:1 zurück. Der Ausgleich durch einen platzierten Schuss von Marco Baßler (25.) war längst überfällig. Jetzt waren die Hausherren voll in der Spur und zogen durch zwei Powerplay-Tore bis auf 4:2 davon. Kaufbeuren riskierte im letzten Drittel noch einmal alles, kam aber nur noch zum 3:4-Anschlusstreffer. Alle weiteren Versuche endeten spätestens bei Torhüter Philip Maurer, der ein beeindruckendes DNL-Debüt ablieferte. „Philip war wirklich ein sicherer Rückhalt. Dieses Spiel ging auch an die Substanz. Aber mit viel Einsatz und Geschick haben wir den Sieg ins Ziel gebracht“, bilanzierte Rupert Meister.

Tore: 0:1 (15.) Lillich (Wohlgemuth), 1:1 (25.) Baßler (Ehl), 2:1 (30.) Lindner (Spornberger/Dersch), 3:1 (32.) Ehl (Lindner/Haas), 3:2 (33.) Boger (Lillich/Koziol), 4:2 (50.) Török (Eigner/Schinko), 4:3 (57.) Heger (Gerbold), Strafminuten: Landshut: 8, Kaufbeuren: 14 + Spieldauer Becher (unsportliches Verhalten), Zuschauer: 123.

Quelle: Marcel Meinert