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DNL-Team kassiert zwei späte Heim-Niederlagen und rutscht auf Platz vier ab

Den Eishockey-Youngstern des EV Landshut war an diesem Wochenende Glücksgöttin Fortuna wahrlich nicht wohlgesonnen. Die Dreihelmenstädter verloren ihre beiden Heimspiele in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gegen den EC Bad Tölz jeweils äußerst unglücklich mit 2:3 und 3:5. Damit musste der EVL in einer engen und sehr ausgeglichenen Meisterrunde nun bereits vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Durch die längste Negativserie der laufenden Saison sind die Landshuter in der Tabelle auf Platz vier abgerutscht.

In beiden Begegnungen hatte Marco Baßler kurz vor dem Ende die Chance, den Siegtreffer für den EVL zu markieren. Doch der Angreifer scheiterte gleich zweimal an ein und demselben Torpfosten. „Das war wirklich großes Pech. Er hätte am Samstag das 3:2 und am Sonntag das 4:3 erzielen können. Kurz danach haben wir jeweils das entscheidende Gegentor kassiert. Es lag an den Kleinigkeiten. Tölz war vielleicht etwas stabiler“, urteilte EVL-Trainer Rupert Meister nach zwei schnellen und taktisch anspruchsvollen Begegnungen in denen den Landshutern aber auch der Kräfteverschleiß der letzten Wochen anzumerken war. Zudem benötigen einige Spieler nach Verletzungspausen noch etwas Zeit, um wieder in den Rhythmus zu finden.  

Tore: 1:0 (38.) Schinko (Mühlbauer/Heiß), 1:1 (38.) Hölzl (Reiter/Berger), 1:2 (40.) Ehliz (Ontl/Hüttl), 2:2 (49.) Gröger (Brunnger/Heiß), 2:3 (59.) Ontl (Grabmaier/Stauffert).
Strafminuten: Landshut: 6, Bad Tölz: 4.

Ein Tölzer Doppelschlag innerhalb von 27 Sekunden zu Beginn des zweiten Drittels machte den EVL-Cracks im zweiten Spiel mächtig zu schaffen, warf die Rot-Weißen allerdings keinesfalls komplett aus der Bahn. „Wir haben uns mal wieder richtig gut zurückgebissen. Das hat mir sehr gut gefallen,“ lobte Meister. Viktor Török krönte seinen ersten Auftritt als Verteidiger mit dem 2:2-Ausgleichstreffer. In der spannenden Schlussphase zeigten sich die Hausherren etwas zu anfällig für die schnellen Konter der Gäste. Einen solchen Umschaltmoment nutzte Thomas Gauch schließlich zum entscheidenden 3:4. Trotz doppelter Unterzahl nahmen die Niederbayern noch ihren Torwart vom Eis, doch statt dem neuerlichen Ausgleich, besorgten die Gäste den 5:3-Endstand. „In beiden Spielen wäre sicherlich ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber das gibt es nun mal nicht. Wir müssen auch bei unserer Chancenverwertung wieder etwas effektiver sein“, hielt der Chefcoach fest.

Tore: 0:1 (22.) Berger (Hölzl/Reiter), 0:2 (22.) Hams (Schorer/Hirschberger), 1:2 (23.) Maier (Groß), 2:2 (39.) Török (Spornberger/Baßler), 2:3 (45.) Ontl (Gauch/Leitner), 3:3 (50.) Döring, 3:4 (58.) Gauch, 3:5 (60.) Ontl (Hüttl/Davi), Strafminuten: Landshut: 6, Bad Tölz: 4, Zuschauer: 76

Quelle: Marcel Meinert