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Knappe Niederlagen (0:1 nach Verlängerung, 4:5) gegen Kaufbeuren - 

Hoher Aufwand, aber erneut kein Ertrag! Der EV Landshut hat es in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) erneut verpasst, sich für zwei engagierte und couragierte Leistungen wenigstens mit einem Sieg zu belohnen. Gegen den bayerischen Rivalen ESV Kaufbeuren verloren die EVL-Cracks zunächst auf eigenem Eis mit 0:1 nach Verlängerung und zogen dann auch im Allgäu trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung mit 4:5 den Kürzeren. Damit sind die Landshuter nun bis auf den letzten Platz der Meisterrunde durchgereicht worden.

Mit einem absolut untypischen Eishockey-Ergebnis musste sich der EVL im ersten Spiel des neuen Jahres geschlagen geben. Nach 60 intensiven und ausgeglichenen Minuten prangte ein 0:0 auf der Anzeigetafel. Dabei war der EVL die dominierende Mannschaft – mal wieder kam unter dem Strich aber zu wenig dabei heraus. „Ohne ein Tor zu erzielen, tut man sich schwer, ein Spiel zu gewinnen. Kaufbeuren hat seine ganze defensive Qualität hineingeworfen, clever verteidigt und nicht unverdient gewonnen“, bilanzierte Trainer Rupert Meister. Den Unterschied machte eine gelungene Einzelaktion in der Verlängerung bei der John Boger die Nerven behielt. 

Tor: 0:1 Boger (61.), Strafminuten: Landshut: 4, Kaufbeuren: 2, Zuschauer: 107.

„Das was die Schiedsrichter am Samstag zu wenig gepfiffen haben, haben sie leider am Sonntag zu viel gepfiffen“, haderte EVL-Trainer Rupert Meister mit den zahlreichen Strafzeiten seiner Mannschaft im zweiten Drittel. Mit drei Powerplaytoren in Folge drehte Kaufbeuren einen 1:3-Rückstand in einen 4:3-Vorsprung. Außerdem gelang den Hausherren im letzten Abschnitt noch ein Treffer in Unterzahl. Erneut gelang es dem EVL nicht eine aufopferungsvolle Vorstellung in ein Resultat umzumünzen. „Viel schlimmer wäre es, wenn wir in allen Spielen chancenlos wären. Die Mannschaft zeigt eine tolle Moral. Wir werden weiter an den Kleinigkeiten, die uns momentan fehlen, arbeiten“, analysierte ein weiterhin optimistischer Rupert Meister, der außerdem ein gutes Debüt von Center Davide Schiavone erlebte. 

Tore: 1:0 (7.) Lillich (Heger/Oswald), 1:1 (9.) Franz (Pfenninger/Mühlbauer), 1:2 (9.) Buchner (Schiavone), 1:3 (22.) Spornberger (Dersch/Brunner), 2:3 (30.) Krammer (Heger/Lillich), 3:3 (34.) Lillich (Koziol), 4:3 (36.) Meier (Fetschele/Becher), 5:3 (51.) Wohlgemuth, 5:4 (54.) Spornberger (Mühlbauer/Schinko), Strafminuten: Kaufbeuren: 16 + 10 Davanazo (Check von hinten), Landshut: 16 + 10 Döring (unsportliches Verhalten), Zuschauer: 75.   

Quelle: Marcel Meinert