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Zwei Heimniederlagen (1:4, 1:6) gegen DNL-Tabellenführer Köln

Der Gegner ist halt nicht umsonst Tabellenführer. Für den EV Landshut gab es in den beiden Heimspielen der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gegen Liga-Primus Kölner Haie nichts zu erben. Trotz zweier ansprechender Leistungen verloren die EVL-Cracks auf eigenem Eis mit 1:4 und 1:6 und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab.  

Kontrahent Köln hat all das aufs Eis gebracht, was eine Spitzenmannschaft auszeichnet: Kompaktheit, eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive, sowie eine große Kaltschnäuzigkeit im Ausnutzen der Landshuter Fehler. Auch ohne die kurzfristig erkrankten Stammspieler Lars Eigner und Alexander Dersch und mit Debütant Simon Franz hielten die Hausherren taktisch klug dagegen, gerieten aber durch einen Doppelschlag zur Mitte des zweiten Abschnitts vorentscheidend mit 0:3 in Rückstand. Der EVL mühte sich, konnte aber lediglich den Premierentreffer von Davide Schiavone, der einen Schuss von Luca Zitterbart erfolgreich abfälschte, auf der Habenseite verbuchen.  

Tore: 0:1 (24.) Kiedewicz (Ratmann/Köhler), 0:2 (32.) Üffing (Aichinger/Cornett), 0:3 (33.) Palka (Bappert/Pietschmann), 1:3 (39.) Schiavone (Zitterbart), 1:4 (40.) Bokk (Bindels/Appendino), Strafminuten: Landshut: 8, Köln: 10 + 10 Ratmann (unsportliches Verhalten, Zuschauer: 233.

„Die Niederlage am Sonntag ist deutlich zu hoch ausgefallen. Wir haben, vor allem taktisch, wieder ein ausgezeichnetes Spiel gemacht. Aber Köln hat einfach sein Momentum ausgenutzt und aus unseren wenigen Fehlern Kapital geschlagen“, analysierte Trainer Rupert Meister, der diesmal auch noch ohne die zur Oberliga abgezogenen Stammspieler Patrick Berger, Markus Gröger und Luca Zitterbart auskommen musste und dem jungen Verteidiger Niklas Gabriel zu seiner DNL-Premiere verhalf. Zudem nutzten die Kölner auch ihre Qualitäten in Sachen Powerplay und Umschaltspiel aus, während der EVL am gesamten Wochenende ohne eigenes Überzahltor blieb. Wenn man gegen den Tabellenführer bestehen will, muss nunmal alles passen.

Tore: 0:1 (18.) Bindels (Appendino/Pruden), 1:1 (28.) Ehl (Schiavone/Haas), 1:2 (37.) Bokk (Bindels/Heyer), 1:3 (40.) Bappert (Köhler/Kiedewicz), 1:4 (41.) Glemser (Köhler/Bappert), 1:5 (51.) Cornett (Glemser/Appendino), 1:6 (60.) Bindels (Bokk/Dalgic), Strafminuten: Landshut:  10 + 10 Trinkberger (Check von hinten), Köln: 14, Zuschauer: 178.

Die U 12-Junioren haben ihr Kleinschüler-Derby beim TSV Erding klar mit 9:3 für sich entschieden. „Wir hatten im ersten Drittel noch unsere Probleme, aber je länger die Partie dauerte, desto besser sind wir ins Spiel bekommen“, analysierte Trainer Thomas Daffner.

 

Die Kleinstschüler durften sich beim DEL-Bambini-Cup in Augsburg mit den besten U 10-Mannschaften Deutschlands messen und belegten nach zwei intensiven Turniertagen Platz sieben. Positiv fiel aus Landshuter Sicht auf, dass die Mannschaft in allen Partien mindestens drei Tore erzielte. Den vier knappen Siegen über die Schwenninger Wild Wings (6:4), Gastgeber Augsburg (4:3), den Iserlohn Young Roosters (4:3) und dem EHC Nürnberg (5:3) standen fünf Niederlagen gegen die Jungadler Mannheim (3:8), den EHC München (3:6), die Kölner Junghaie (3:6), die Eisbären Juniors Berlin (3:8) und der Düsseldorfer EG (3:4) gegenüber. Den Turniersieg sicherte sich Mannheim durch einen 2:1-Finalerfolg über Köln nach Penaltyschießen. Zudem wurden verschiedene Einzel-Wettbewerbe durchgeführt. Der Landshuter Sebastian Franz entschied dabei den Wettbewerb um den „härtesten Schuss“ für sich. „Das war ein super Turnier und ein Top-Ergebnis. Die Mannschaft hat ein großes Herz und auch viel Talent“, freute sich Coach Martin Cinibulk über ein Turnier-Wochenende an dem seine Mannschaft erneut viele Erfahrungen sammeln konnte.

Endergebnis DEL-Bambini-Cup: 1. Jungadler Mannheim, 2. Kölner Junghaie, 3. Düsseldorfer EG, 4. Starbulls Rosenheim, 5. EHC München, 6. Iserlohn Young Roosters, 7. EV Landshut, 8. EHC 80 Nürnberg, 9. Eisbären Juniors Berlin, 10. Augsburger EV, 11. ERC Ingolstadt, 12. Krefelder EV, 13. Schwenninger Wild

Quelle: Marcel Meinert