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EV Landshut verliert bei den Jungadler Mannheim mit 1:5 und 2:4 – Pre-Playoffs gegen Regensburg

Der EV Landshut geht als Tabellensiebter in die Playoffs der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL). Am letzten Spieltag der Meisterrunden gingen die Niederbayern trotz ansprechender Leistungen bei Titelverteidiger Jungadler Mannheim leer aus. In den beiden Begegnungen in der Quadratenstadt zogen die Rot-Weißen mit 1:5 und 2:4 den Kürzeren. Bereits am Mittwoch starten jetzt die Pre-Playoffs in denen es für den EVL zu einem brisanten Derby mit dem EV Regensburg kommt. Spiel eins wird um 19 Uhr im Eisstadion am Gutenbergweg angepfiffen. Spiel zwei und auch eine mögliche dritte Partie finden am Samstag (15.30 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) in der Regensburg Donau-Arena statt. 

Trotz der am Ende deutlichen 1:5-Niederlage war für die Landshuter gerade im ersten Spiel in der Mannheimer SAP-Arena deutlich mehr drin. „Wir haben es leider verpasst, unsere Führung im ersten und zweiten Drittel auszubauen. Nach dem Ausgleich hatten wir dann eine kurze Schockstarre und das hat Mannheim eiskalt zur Vorentscheidung ausgenutzt“, analysiert DNL-Coach Rupert Meister die entscheidende Phase zur Mitte der Begegnung. Gerade einmal 114 Sekunden benötigten die Hausherren, um aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung zu machen. Durch zwei weitere Tore in der Schlussphase fiel die EVL-Niederlage schließlich etwas zu deutlich aus. 

Tore: 0:1 (14.) Groß (Döring/Schinko), 1:1 (30.) Schulz (Lutz/Kremer), 2:1 (31.) Gläser (Seider/Stachowiak), 3:1 (31.) Gläser (Bernhardt), 4:1 (58.) Gläser (Seider/Stachowiak), 5:1 (59.) Stachowiak (Preto/Kremer), Strafminuten: Mannheim: 4, Landshut: 4, Zuschauer: 178. 

Im zweiten Duell liefen die Landshuter gleich beim ersten Wechsel bei einem Scheibenverlust in der gegnerischen Zone in einen Mannheimer Konter und mussten einem frühen Rückstand hinterherlaufen. „Je länger das Spiel dauerte, desto besser sind wir dann reingekommen“, befand Meister und durfte schließlich den verdienten Ausgleich durch Luca Trinkberger verzeichnen. Wie schon am Vortag hatten aber die Mannheimer erneut den längeren Atem und bestraften kleine Landshuter Nachlässigkeiten konsequent und markierten mit zwei blitzschnellen Konter die beiden entscheidenden Tore. Die EVL-Schlussoffensive brachte nur noch Ergebniskosmetik durch einen Treffer von Stefan Groß.  

Tore: 1:0 (1.) Valenti (Mass/Lutz), 1:1 (25.) Trinkberger (Mühlbauer/Spornberger), 2:1 (45.) Valenti, 3:1 (48.) Stachowiak, 3:2 (52.) Groß (Ehl/Baßler), 4:2 (56.) Preto (Stachowiak/Gläser), Strafminuten: Mannheim: 8, Landshut: 4, Zuschauer: 117.

Trotz der beiden Niederlagen fühlen sich die Landshuter gut gerüstet für die nun anstehende „Best of Three“-Serie gegen den EV Regensburg. Beide Teams duellierten sich bereits in der Qualifikationsrunde: Damals gewann der EVL in Regensburg mit 4:3 während sich die Donaustädter in Landshut mit 5:4 nach Verlängerung behaupten konnten. „Regensburg hat sich nur knapp nicht für die Meisterrunde qualifiziert. Sie verfügen über keine außergewöhnlichen Spieler, sondern kommen mehr über das Kollektiv und werden mit uns mit großem Einsatz begegnen“, warf Rupert Meister einen ersten Blick voraus.

Quelle: Marcel Meinert