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DNL-Team schlägt EV Regensburg 2:1 nach Verlängerung – Entscheidung fällt an der Donau

Das war ein richtig kerniger und erfolgreicher Playoff-Start! Der EV Landshut musste für einen Auftakterfolg in den Playoffs der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) im Derby gegen den EV Regensburg Überstunden schieben. In einer spannungsgeladenen Begegnung mit krachenden Zweikämpfen und einer hohen Intensität schoss Marco Baßler den EVL in der achten Minute der Verlängerung zum 2:1-Sieg und zur 1:0-Führung in der „Best of Three“-Serie. Damit können die Landshuter mit einem Erfolg im zweiten Spiel am Samstag (15.30 Uhr) in der Regensburger Donau-Arena bereits den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Ein mögliches, entscheidendes drittes Spiel würde am Sonntag um 13 Uhr ebenfalls in Regensburg stattfinden.

„Wir haben ganz sicher schon besser Eishockey gespielt. Aber die Jungs wollten diesen Erfolg unbedingt und haben eine sehr gute Balance zwischen Offensive und Defensive gezeigt“, bilanzierte EVL-Nachwuchschefcoach Rupert Meister nach einem nervenaufreibenden Derby. Den Landshutern war die Anspannung beim Start in die Playoffs deutlich anzumerken. Die Gäste von der Donau spielten dagegen befreit auf, und machten die Räume eng, sodass sich ein leidenschaftliches Derby entwickelte, dem aber zunächst noch die Torchancen abgingen. Luis Schinko durchbrach mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel im Powerplay den Bann, doch wirklich befreit agierte der EVL vor den 521 Zuschauern auch in der Folge nicht. „Das Geschehen spielte sich meist in der neutralen Zone ab. Man hat uns schon angemerkt, dass es ein spezieller Druck ist als leichter Favorit mit einem Heimspiel zu starten“, analysierte Rupert Meister. Regensburg kam letztlich verdient zum Ausgleich und überwand den starken EVL-Schlussmann Patrick Berger zum einzigen Mal in dieser Begegnung. In der Verlängerung ließ der EVL zunächst noch eine Powerplay-Gelegenheit mit einigen ausgezeichneten Torchancen verstreichen, ehe Marco Baßler mit einer Energieleistung der vielumjubelte Siegtreffer gelang. Mit einem Hechtsprung brachte der Angreifer eine freie Scheibe im Regensburger Netz unter und besorgte den knappen aber sicher nicht unverdienten ersten Landshuter Playoff-Sieg. In Regensburg soll nun am besten schon in Spiel zwei am Samstag mit „voller Kapelle“ der Einzug ins Viertelfinale gelingen. Doch das wird erneut ein richtig schwerer Gang.  

Tore: 1:0 (34.) Schinko (Heiß), 1:1 (43.) Kroschinski (Tippmann), 2:1 (68.) Baßler (Ehl), Strafminuten: Landshut: 8, Regensburg: 12, Zuschauer. 521.

Die weiteren Ergebnisse der ersten Playoff-Partien: Starbulls Rosenheim – Eisbären Juniors Berlin 4:5 n.P. (0:1 in der Serie), ESV Kaufbeuren – Iserlohner EC 1:4 (0:1), Augsburger EV – Krefelder EV 4:3 n.Verl (1:0).

Quelle: Marcel Meinert