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DNL-Truppe startet am 3.September gegen Rosenheim in die Qualifikationsrunde

Der Spätsommer hat Niederbayern noch fest im Griff, doch im Eisstadion am Gutenbergweg laufen die Vorbereitungen auf die nächste Eiszeit nicht nur auf Hochtouren, sie sind bereits auf der Zielgerade. Bereits am Wochenende 2./3. September starten die ersten Nachwuchs-Mannschaften des EV Landshut in die Spielzeit 2017/18 und stehen dabei vor großen sportlichen Herausforderungen.

Grund dafür ist eine neuerliche Restrukturierung des Spielbetriebs der Alterklassen zur Saison 2018/19. So werden in der höchsten Spielklasse der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) ab der übernächsten Spielzeit nur acht statt bisher 15 Mannschaften an den Start gehen können  -und da will der EVL den Anschluss ja nicht verpassen. In der aktuellen Spielzeit werden zunächst - analog zum Spieljahr 2016/17 - in einer Qualifikationsrunde acht Teilnehmer der Meisterrunde ermittelt. Dabei trifft der EVL in seiner Gruppe in einer Einfachrunde auf Rosenheim - Gegner zur Saisoneröffnung am Sonntag, 3.Septemeber um 14 Uhr im Eisstadion am Gutenbergweg - Regensburg, Bad Tölz, Köln, Dresden, Krefeld und Schwenningen. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für die nächste Runde. In der Parallelstaffel duellieren sich Ingolstadt, Berlin, Kaufbeuren, Mannheim, Iserlohn, Düsseldorf und Augsburg um die übrigen vier freien Plätze. Die acht Meisterrunden-Teilnehmer spielen schließlich in einer Doppelrunde die vier Teilnehmer am Playoff-Halbfinale aus. Diese Teams sind auch automatisch für die neue  "U 20-Junioren Division I" qualifiziert. Die weiteren vier Plätze werden unter den vier übrigen Meisterrunden-Teilnehmern und den vier besten Mannschaften der zweiten Hauptrunde ausgespielt. "Durch diese neuen Ligeneinteilung soll der Leistungssport-Gedanke noch mehr forciert werden. Es geht für uns von Beginn an um alles, denn wir wollen am Ende der Saison unbedingt unter den besten acht Mannschaften dabei sein und damit auch weiter zu den führenden Standorten gehören. Wer das nicht schafft, wird Probleme haben seine besten Spieler zu halten und die Nachwuchsarbeit in bisherigem Umfang fortzusetzen", erklärt EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister die brenzlige Situation. Unter einem ähnlichen Druck stehen auch die U 16-Junioren, die in dieser Saison von Ewlald Steiger trainiert werden, und sich in der Schüler-Bundesliga weiter unter den besten Mannschaften halten wollen. "Hier haben wir große Jahrgangslöcher und sind nicht so gut besetzt. Deshalb wird es kein Selbstläufer, sich unter den besten Teams zu etablieren", analysiert Meister. Zum Saisonstart warten am 2. und 3.September zwei Heimspiele gegen den SC Bietigheim-Bissingen. Weitere Gegner in der Doppelrunde sind Kaufbeuren, Rosenheim, Bad Tölz, Mannheim, Regensburg und Ingolstadt. Abgesehen von der Neu-Besetzung der Position des Schüler-Cheftrainers bleibt beim EVL-Trainerteam alles beim Alten. Alexander Serikow ist erneut für die U 14-Junioren (Knaben) verantwortlich, Thomas Daffner betreut in dieser Saison gleich zwei U 12-Teams und Martin Cinibulk trainiert die U 10- und die U 8-Junioren. Rupert Meister kann also einem eingespieltem und engagiertem Team vertrauen - und das dürfte bei den Ansprüchen, die der EVL hegt, sicher kein Nachteil sein.

Quelle: Marcel Meinert www.marcelmeinert.de