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DNL-Team feiert 4:2-Auswärtssieg bei den Kölner Junghaien

Dieser Saisonstart kann sich sehen lassen! Der EV Landshut hat in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) nun auch bei Tabellenführer Kölner Haie gepunktet. Nach einer 3:5-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen, gewannen die Landshuter die zweite Partie beim Vorjahreshalbfinalisten mit 4:2 und haben nun nach fünf Spielen bereits zehn Punkte auf dem Konto.

„Schon im ersten Spiel wäre für uns mehr drin gewesen“, analysierte Trainer Rupert Meister nach der 3:5-Niederlage bei der die Landshuter vor allem im ersten Drittel Schwierigkeiten hatten, in die Zweikämpfe zu kommen. Ab dem zweiten Drittel steigerte sich der EVL stetig, erzielte seine ersten beiden Powerplay-Tore der Saison und kam dank einer stürmischen Schlussphase bis auf 3:4 heran. Doch in den entscheidenden Moment hielten die Kölner dem Druck der Gäste standen und fuhren mit einem Schuss ins leere Tor die drei Punkte ein.

 

Tore: 1:0 (8.) Pietschmann (Pruden/Bindels), 2:0 (17.) Betzold (Üffing/Alberg), 2:1 (26.) M.Baßler (Spornberger/Dersch), 3:1 (33.) Palka (Bindels/Pietschmann), 4:1 (41.) Palka (Üffing/Kapel), 4:2 (49.) Schinko (Trinkberger/Zitterbart), 4:3 (56.) Zitterbart (Schinko/Trinkberger), 5:3 (59.) Palka (Pietschmann/Melzer), Strafminuten: Köln: 8, Landshut: 8, Zuschauer: 80.

 

Auch im zweiten Gastspiel in der Köln-Arena mussten die Meister-Schützlinge einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. „Ich habe danach eine Auszeit genommen und wir haben uns ganz ordentlich in die Kabine gerettet. Im zweiten Drittel haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle - mit viel Herzblut und Leidenschaft“, stellte der Trainer fest. Der Lohn für die Mühen war ein verdientes 2:2 nach 40 Minuten, dass Luca Zitterbart und Alexander Ehl mit ihren Toren sicherstellten. Knackpunkt des Spiels war die Matchstrafe gegen Kölns Nicolas Cornett wegen Stockstich vier Minuten vor dem Ende. Landshut blieb cool und nutzte das Powerplay clever aus. Peter Spornberger bescherte den Niederbayern per One-Time nach Zuspiel von Marco Baßler das vielumjubelte 2:3. „Wie wir diese Situation gelöst haben, zeugt von einer gewissen Reife“, freute sich auch Rupert Meister über den Coup beim Tabellenführer.

 

Tore: 1:0 (9.) Kapel (Melzer/Juovic), 2:0 (10.) Pietschmannn (Bindels/Pruden), 2:1 (25.) Zitterbart (Schinko), 2:2 (34.) Ehl (M.Baßler/Pfenninger), 2:3 (59.) Spornberger (M.Baßler/Ehl), 2:4 (60.) Zitterbart (Ehl/M.Baßler), Strafminuten: Köln: 13 + Matchstrafe Cornett (Stockstich), Landshut: 12, Zuschauer: 93

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung