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EV Landshut triumphiert im Nachwuchs-Derby bei den Starbulls Rosenheim mit 5:1

Das war ein starkes Statement! Der EV Landshut hat das „kleine Derby“ in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) bei den Starbulls Rosenheim klar mit 5:1 für sich entschieden. Dabei ließen sich die Niederbayern, die eine enorm geschlossene Mannschaftsleistung zeigten, auch von einer umstrittenen Matchstrafe nicht aus dem Konzept bringen.

Obwohl die Gäste im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden die Weichen auf Sieg stellten, war Trainer Rupert Meister nicht uneingeschränkt zufrieden. „Das lag vor allem an ein zwei, drei Einzelleistungen. Besonders in den Überzahlsituationen hatte Rosenheim gute Möglichkeiten und sich von unserem Druck befreit. Letztlich haben wir aber heute als Team wieder zurück in die Spur gefunden“, analysierte der Coach. Richtig kritisch wurde es als Peter Spornberger nach 27 Minuten eine Matchstrafe aufgebrummt bekam. „Ein Rosenheimer Spieler war ohne Schläger auf dem Eis unterwegs und hat die Scheibe blockiert und hätte dafür eigentlich eine Strafe bekommen müssen. Peter hat versucht, den Puck mit dem Schuh zu befreien und das hat der Schiedsrichter als Schlittschuhtritt gewertet“, beschreibt Meister die Szene. Die Landshuter lieferten daraufhin aber ein sehr kompaktes Unterzahlspiel ab, ließen auch in der Folge nicht mehr als den Rosenheimer Anschlusstreffer zu und schafften mit dem 3:1 durch Marco Baßler eine Vorentscheidung. Als einer der EVL-Matchwinner kristallisierte sich neben dem souveränen Torhüter Phillip Maurer zudem Luca Trinkberger heraus. Trotz einer Bänderverletzung zwängte er sich schwer getapet in den Schlittschuh und steuerte das erste und letzte Tor zum enorm wertvollen Derbysieg bei.

Tore: 0:1 (12.) Trinkberger (Dersch), 0:2 (12.) Franz, 1:2 (35.) Wieczorek (Dmitrik/Zimmermann), 1:3 (51.) M.Baßler (Ehl), 1:4 (54.) Schinko (Brunner/Maier), 1:5 (57.) Trinkberger (Schinko/Dersch), Strafminuten: Rosenheim: 12, Landshut: 15 + Matchstrafe Spornberger (Schlittschuhtritt), Zuschauer: 142.

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung