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Es war zwar längst nicht alles Gold, was glänzte, doch am Ende zählten vor allen Dingen die beiden Siege. Der EV Landshut hat in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zwei wichtige Heimsiege eingefahren. Ohne einige wichtige Führungsspieler gelang gegen den ESC Dresden erst ein 8:2-Erfolg, ehe die Rot-Weißen die zweite Begegnung mit 6:5 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Dabei gaben die Landshuter allerdings eine 4:2-Führung noch aus der Hand.

„Auch wenn sich das Ergebnis deutlich anhört, war das keinesfalls ein einfaches Spiel“, hielt Nachwuchsschefcoach Rupert Meister fest und zeigte sich trotz des klaren Resultats nicht restlos zufrieden. Durch die Ausfälle von Peter Spornberger, Niklas Pill und Elias Lindner musste praktisch jede Reihe umgestellt werden – und das ging nicht ohne Reibungsverluste vonstatten. „Wir waren nicht permanent in unserem System und hatten auch einige schwächere Phasen dabei. Vor allem unsere jungen Spieler haben aber einen super Job gemacht“, hielt der Trainer fest.

Tore: 1:0 (2.) Senft (Maier/Anders), 1:1 (17.) Götze (Ribnitzky), 2:1 (25.) Eigner (Trinkberger/Maier), 3:1 (28.) Trinkberger (Mühlbauer/Schinko), 3:2 (36.) Jentsch, 4:2 (36.) Mühlbauer, 5:2 (38.) Rott (Mühlbauer/Franz), 6:2 (42.) Trinkberger(Maier), 7:2 (53.) M.Baßler (Senft), 8:2 (59.) Ehl (M.Baßler/Senft), Strafminuten: Landshut: 2, Dresden: 4, Zuschauer: 107

 

Im zweiten Duell leisteten sich die Landshuter am Ende noch einen schmerzlichen Punktverlust, vermieden aber durch den Ausgleich von U 20-Nationspieler Alexander Dersch  74 Sekunden vor der Schlusssirene zumindest eine bittere Heimpleite. „Nach unserer 4:2-Führung hat uns gerade die defensive Verantwortung gefehlt. Da haben wir zu nachlässig gespielt“, kritisierte Meister auch seine Führungsspieler, die sich aber gerade in der Schlussphase ihrer Verantwortung stellten und mit einer Energieleistung noch den Zusatzpunkt sicherten. Alexander Ehl schaffte nach 141 Sekunden in der Verlängerung die Entscheidung zugunsten des nun wieder wesentlich cleverer auftretenden EVL. „Der Punkt kann noch sehr wichtig werden. Entscheidend ist, dass wir mit unserem Restprogramm weiter alles in der eigenen Hand haben“, bilanzierte der Coach der Landshuter, die sich auf den vierten Tabellenplatz verbessert haben.

Tore: 1:0 (4.) Mühlbauer, 1:1 (5.) Jentsch (Herrschaft), 1:2 (18.) Kiss (Herrschaft/Flade), 2:2 (23.) M.Baßler (Mühlbauer/Ehl), 3:2 (25.) Ehl (M.Baßler(Mühlbauer), 4:2 (27.) Brunner (Gabriel/Franz), 4:3 (32.) König, 4:4 (44.) Kiss (Münzberg/Herrschaft), 4:5 (48.) Jentsch (Lorenz), 5:5 (59.) Dersch (Schinko/Ehl), 6:5 (63.) Ehl (M.Baßler/Dersch), Strafminuten: Landshut: 8, Dresden: 10, Zuschauer: 126

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung