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DNL-Team mit Sieg (3:2) und Niederlage (1:2) in Krefeld

Das war ein echter Überraschungscoup! Auch ohne seine Top-Torjäger Alexander Ehl und Marco Baßler hat der EV Landshut in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) einen 3:2-Auswärtssieg bei Spitzenreiter Krefelder EV gelandet. Die zweite Begegnung mit den Rheinländern ging mit 1:2 verloren. Durch die gleichzeitigen Punktverluste des EV Regensburg gegen den EC Bad Tölz brauchen die Landshuter nun am kommenden Wochenende in den abschließenden beiden Qualifikationsspielen gegen Tabellenschlusslicht Schwenningen noch drei Punkte, um im Kampf um Platz vier auf Nummer sicher zu gehen.  

Dabei waren die Vorzeichen für einen Landshuter Coup in der Seidenstadt alles andere als günstig. Nicht nur, dass die Gäste ohne ihre erste Sturmreihe an den Rhein reisen mussten, sie liefen auch bereits nach knapp vier Minuten einem 0:2-Rückstand hinterher. „Wir haben uns nicht beirren lassen und über Kampf und Leidenschaft zu unserem Spiel gefunden und sind nach 30 Minuten dann so aufgetreten, wie ich mir das vorgestellt habe“, analysierte EVL-Trainer Rupert Meister. Während Krefeld etliche gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung ausließ, wurde auf Landshuter Seite ein vergebener Penalty von Luis Schinko nicht bestraft. Unter anderem dank des ersten DNL-Tores von Paul Pfenninger drehten die EVL-Cracks den Spieß noch um und holten drei eminent wichtige Punkte.

 

Tore: 1:0 (1.) Kiedewicz (Mieszkowski/Pfeifer), 2:0 (4.) Ehrich (Mieszkowski/Pfeifer), 2:1 (16.) Schinko (Maurer), 2:2 (30.) Pfenninger (Trinkberger/Schinko), 2:3 (52.) Mühlbauer (Jakob/Franz), Strafminuten: Krefeld: 6 , Landshut: 10, Zuschauer: 44.

 

Am Folgetag zeigten sich die Landshuter spielerisch verbessert, mussten aber feststellen, dass das erste Spiel zu viel Kraft gekostet hat. Gegen enorm robuste Jung-Pinguine gelang es den Gäste zwar das Spiel über die komplette Distanz offen zu halten, doch die Truppe tat sich schwer, sich offensiv entscheidend in Szene zu setzen. Ein großes Manko war außerdem die fehlende Effizienz im Powerplay. Auch aus einer Spielerdauerstrafe gegen Topscorer Mieszkowski konnten die Gäste kein Kapital schlagen. Auf der anderen Seite des Eises zeigte EVL-Torhüter Philip Maurer in beiden Spielen eine grundsolide Leistung, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Dennoch überwog am Ende die Freude über den unerwarteten Auswärtssieg. „Alle wussten genau um was es geht. Die Moral und die Einstellung unserer jungen Mannschaft war hervorragend, sodass das Fazit sehr positiv ausfällt“, resümierte Rupert Meister.



Tore: 1:0 (5.) Hertel (Pfeifer/Mieszkowski), 2:0 (21.) Mieszkowski (Hertel/Ehrlich), 2:1 (51.) Senft (Schinko/Pill), Strafminuten: Krefeld: 13 + Spieldauer Mieszkowski (übertriebene Härte), Landshut: 6, Zuschauer: 23.

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung