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EVL-Nachwuchs erobert mit 9:1-Schützenfest gegen den Schwenninger ERC Platz vier

Geschafft! Die Nachwuchs-Puckjäger des EV Landshut haben ihr erstes Saisonziel erreicht und sich als Tabellenvierter ihrer Qualifikationsgruppe für die Meisterrunde der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) qualifiziert. Bereits im ersten Spiel des Wochenendes beseitigten die Landshuter mit einem 9:1-Kantersieg über den Schwenninger ERC alle Zweifel am Erreichen der Runde der besten acht deutschen Nachwuchsmannschaften. Die bedeutungslose zweite Partie gegen die Schwarzwälder ging mit 0:2 verloren. 

Vom ersten Bully an präsentierten sich die Landshuter zu 100 Prozent fokussiert, gingen entschlossen an ihre Aufgabe heran und legten mit einem Doppelschlag auf der Zielgerade des ersten Drittels bereits den Grundstein zum Sieg. „Wie die Jungs an die Sache herangegangen sind, wie professionell sie sich vorbereitet haben und dann das Heft des Handelns sofort in die Hand genommen haben, hat mir imponiert“, zollte Coach Rupert Meister seinem Team großen Respekt. Die Rot-Weißen ließen während der gesamten 60 Minuten nicht locker und lösten mit einem echten Torfestival das Ticket für die Meisterrunde.

Tore: 1:0 (19.) Mühlbauer (Sivek/Baßler), 2:0 (20.) Brunner (Pill/Schinko), 3:0 (27.) Maier (Brunner/Schinko), 4:0 (30.) M.Baßler (Dersch/Ehl), 5:0 (32.) Pill (Schinko/Brunner), 6:0 (37.) M.Baßler (Mühlbauer/Ehl), 7:0 Franz (M.Baßler/Ehl), 8:0 (43.) Maier (Brunner), 9:0 (55.) Pill (Maier/Schinko), 9:1 (58.) Bassen (Frimm/Bauhof), Strafminuten: Landshut: 4, Schwenningen: 4, Zuschauer: 103.  

Mit den Gedanken an das Schützenfest vor Vortag gingen die Hausherren im „Freundschaftsspiel“ zu leichtsinnig zu Werke und präsentierten sich besonders bei der Chancenverwertung fahrlässig. „Dazu haben wir Schwenningen mit zwei individuellen Fehlern zum Toreschießen eingeladen und so immer mehr motiviert. Man soll so ein Spiel zwar nicht überbewerten, aber da hat mir unsere Herangehensweise gar nicht gefallen“, hielt Meister, rückte aber noch einmal den wesentlichen Erfolg des Wochenendes in den Mittelpunkt: „Entscheidend war natürlich die Leistung am Samstag. Jetzt haben wir die Chance uns direkt für die neue Division I im kommenden Jahr zu qualifizieren. Außerdem können wir uns weiter mit den besten deutschen Nachwuchsmannschaften messen. Das ist für die Ausbildung im Verein natürlich enorm wichtig“, erklärte Meister nach dem Erreichen eines wichtigen Etappenziels für den gesamten EV Landshut.

Tore: 0:1 (10.) Tim Berlin (Wissink/Tom Berlin), 0:2 (50.) Eichhorn (Spechtenhauser/Laule), Strafminuten: Landshut: 12, Schwenningen: 14, Zuschauer: 89.

Neben dem EVL qualifizierten sich in der Gruppe des EVL auch noch die Kölner Haie, der EC Bad Tölz und der Krefelder EV. In der Gruppe A setzten sich Titelverteidiger Jungadler Mannheim, die Eisbären Juniors Berlin, der Augsburger EV und die Düsseldorfer EG durch. Zum Start in die Meisterrunde stehen gleich zwei bayerische Derbys auf dem Programm. Am Samstag (16.15 Uhr/Curt-Frenzel-Stadion) gastieren die EVL-Cracks beim Augsburger EV. Einen Tag später (11 Uhr) findet das Rückspiel gegen die bayerischen Schwaben im Eisstadion am Gutenbergweg statt.

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung