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EVL-Youngster unterliegen trotz ansprechender Leistungen mit 1:4 und 3:4

Gut mitgehalten, aber am Ende ohne Punkt wieder heimgefahren! Der EV Landshut ist am zweiten Wochenende der Meisterrunde in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) leer ausgegangen. Bei den Kölner Haien hielten die einmal mehr ersatzgeschwächten Dreihelmenstädter zwar richtig gut mit, unterlagen aber dennoch mit 1:3 und 3:4.

Gerade in Sachen Einsatz und taktischer Ausrichtung wussten die Landshuter am Rhein durchaus zu überzeugen. „Wie diszipliniert die Mannschaft die Anweisungen umgesetzt hat, war wirklich gut“, analysierte Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister. Ohne Leistungsträger wie Alexander Ehl, Luca Trinkberger, Marco Baßler oder Elias Lindner fehlt aber offensiv in einigen Momenten die individuelle Klasse. In dieser Beziehung waren die Kölner einen Schritt weiter und stellten mit dem dreifachen Torschützen Markus Alberg den Mann des Tages. „Wir müssen uns in dieser Besetzung sicher noch finden und auch an unserer offensiven Durchschlagskraft arbeiten. Hin und wieder fehlt uns auch die nötige Cleverness im Zweikampfverhalten“, bilanzierte der Coach.

Tore: 1:0 (5.) Alberg (Betzold), 2:0 (28.) Alberg (Betzold/Gnyp), 3:0 (52.) Alberg (Betzold/Jugovic), 3:1 (54.) Pill (Schinko/Maier), 4:1 (60.) Bindels (Melzer/Pruden), Strafminuten: Köln:  8, Landshut: 14, Zuschauer: 80.

 

Am Sonntag waren die Niederbayern einem Punktgewinn deutlich näher als im ersten Vergleich. Gleich zweimal gingen die EVL-Cracks bei denen Torhüter Philip Maurer und Kapitän Peter Spornberger eine Leistung der „Extraklasse“ (O-Ton Rupert Meister) ablieferten zeigten, in Führung. Doch Köln konterte und profitierte in der Schlussphase von zwei vermeidbaren Landshuter Strafen, von denen der DEL-Nachwuchs eine per Powerplay zum Siegtreffer nutzte. „Wenn man sieht, dass solche Kleinigkeiten ein Spiel entscheiden, dann merkt man, wie nahe wir dran sind. Insgesamt waren das zwei gute Spiele, aber insgesamt ist Köln doch noch tiefer besetzt“, hält Meister fest.

Tore: 0:1 (8.) Schinko (Pill/Spornberger), 1:1 (9.) Strom (Alberg/Böttcher), 1:2 (31.) Rott (Spornberger/Senft), 2:2 (35.) Palka (Bindels/Melzer), 3:2 (39.) Alberg (Betzold/Gnyp), 3:3 (52.) Spornberger (Maier/Schinko), 4:3 (57.) Pietschmann (Bindels/Palka), Strafminuten: Köln: 6, Landshut: 6, Zuschauer: 64.  

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung