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DNL-Team verliert gegen die Eisbären Juniors Berlin 3:4 nach Penaltyschießen und 1:6

Das ist richtig ärgerlich! Der ähnlich wie das Oberliga-Team personell arg gebeutelte Nachwuchs des EV Landshut hat gegen die Eisbären Juniors Berlin einen Heimsieg verspielt. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung zogen die Hausherren in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) mit 3:4 nach Penaltyschießen den Kürzeren. Im zweiten Vergleich gewannen die Gäste aus der Hauptstadt deutlich mit 6:1. Mit nur einem Punkt aus den zwei Spielen des Wochenendes rutschten die EVL-Cracks auf den sechsten Tabellenplatz ab.

„Das hat richtig weh getan. Wir haben Berlin eine Minute vor Schluss mit einem schweren Zuordnungsfehler dazu eingeladen, noch einen Punkt mitzunehmen. Da wäre deutlich mehr drin gewesen“, ärgerte sich DNL-Chefcoach Rupert Meister über einige unnötige Nachlässigkeiten seiner Mannschaft, die eigentlich ein richtig gutes Spiel ablieferte. Gerade im zweiten Drittel ließen die Gastgeber zu viele gute Chancen liegen, dafür erhöhte Vinzenz Maier nur 39 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:1. Die Eisbären starteten schließlich eine knackige Schlussoffensive, schafften erst mit einem Konter den Anschlusstreffer und, nachdem der Torhüter bereits das Eis verlassen hatte, auch den Ausgleich. Im Penaltyschießen traf Eric Mik als einziger von insgesamt zwölf Schützen und organisierte den Hauptstädtern den Zusatzpunkt.   

Tore: 0:1 (9.) Noacl (Kinder), 1:1 (18.) Schinko (Franz/Dersch), 2:1 (20.) Trinkberger (Schinko/Maier), 3:1 (41.) Maier (Pfenninger/Schinko), 3:2 (45.) Noack (Kinder), 3:3 (60.) Kuschel, 3:4 (65.) Mik (Penalty), Strafminuten: Landshut: 8, Berlin: 8, Zuschauer: 102

Als am Sonntag dann auch noch Luca Trinkberger und Luca Zitterbart zur Oberliga-Truppe abkommandiert wurden, fehlten den Niederbayern insgesamt acht Stammspieler. „Das kann auf Dauer keine Mannschaft wirklich kompensieren. Zwar hatten wir auch in diesem Spiel unsere Möglichkeiten, konnten uns aber offensiv nicht so durchsetzen wie am Tag zuvor“, bilanzierte Rupert Meister. Die an diesem Tag deutlich abgeklärteren Berliner dominierten die Begegnung und schafften mit einem Powerplay-Tor zum 4:1 nach 28 Minuten bereits die Vorentscheidung. Rupert Meister nutzte dann die Gelegenheit auch seinem zweiten Torhüter Leon Dubrawa Spielpraxis zu geben. „Leon hat genau wie Philip Maurer zuvor gut gehalten. Ich kann den jungen Spielern überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie haben alles probiert“, bilanziert Meister

Tore: 0:1 (4.) Nix (Karrer/Knobloch), 1:1 (9.) Mühlbauer (Pill/Schinko), 1:2 (23.) Unger (Knobloch/Schmidt), 1:3 (24.) Mik (Karrer/Unger), 1:4 (28.) Nix (Knobloch/Karrer), 1:5 (46.) Knobloch (Karrer/Nix), 1:6 (48.) Kinder (Kuschel/Noack), Strafminuten: Landshut: 10, Berlin: 4, Zuschauer: 120.

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung