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EVL kassiert beim 0:3 und 1:9 in Mannheim ein Dutzend Gegentore

Die große Sensation ist ausgeblieben. Der EV Landshut ist in der Meisterrunde der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) in den Auswärtsspielen bei Meister Jungadler Mannheim zweimal leer ausgegangen. Einer 0:3-Niederlage im ersten Vergleich, bei dem sich der EVL sehr teuer verkaufte, folgte eine herbe 1:9-Klatsche. Durch mittlerweile acht Niederlage in Folge sind die Niederbayern bis auf den letzten Platz der Meisterrunde durchgereicht worden.

Trotz einer 0:3-Niederlage heimsten die EVL-Cracks nach dem ersten Duell mit dem Titelverteidiger ein Lob ihres Cheftrainers ein: „Wir haben bis zur Mitte des letzten Drittels sehr gut mitgehalten und haben vor allem sehr diszipliniert gespielt“, freute sich Rupert Meister über die konzentrierte Defensivarbeit. Auf der anderen Seite der Eisfläche blieb die eine oder andere Chance zum 1:1 ungenutzt, ehe die Jungadler durch ein Powerplay-Tor im Schlussabschnitt die Weichen auf Heimsieg stellten. Eine herausragende Leistung zeigte Torhüter Phillip Maurer, der an seinem 17.Geburtstag seine Mannschaft mit etlichen Glanzparaden lange im Spiel hielt. 

 

Tore: 1:0 (30.) Stützle (Mass/Hon), 2:0 (47.) Fischer (Stützle/Fleischer), 3:0 (60.) Valenti (Fleischer/Mass), Strafminuten: Mannheim: 10, Landshut: 10, Zuschauer: 108.

 

Nicht nur, dass der Kraftakt am Samstag viele Körner gekostet hatte, die Landshuter mussten im zweiten Spiel im Adlerhorst auch noch ohne die verletzten Alexander Dersch und Niklas Pill auskommen und hatte so auch in der Breite des Kaders nicht genügend Substanz. Zwar gingen die Gäste früh in Führung, doch Mannheim spielte seine läuferische und technische Dominanz aus und kombinierte sich schnell in einen Rausch. Immerhin konnten die Rot-Weißen zumindest eine zweistellige Niederlage verhindern. „Jeder hat an diesem Wochenende gesehen, dass Mannheim in dieser Liga die Messlatte ist“, musste Rupert Meister den Klassenunterschied anerkennen. Bei den Jungadlern trug sich auch der in Landshut aufgewachsene Louis Brune in die Torschützenliste ein.

 

Tore: 0:1 (2.) Spornberger (Brunner/Rott), 1:1 (12.) Fischer (Raab/Klos), 2:1 (22.) Valenti (Rosa Preto), 3:1 (28.) Hon (Stützle/Ewald), 4:1 (32.) Majewski (Detig/Reich), 5:1 (37.) Stützle (Hon/Fleischer), 6:1 (38.) Rosa Preto (Valenti/Ewald), 7:1 (41.) Hon (Fleischer/Stützle), 8:1 (41.) Brune (Valenti/Rosa Preto), 9:1 (46.) Lutz (Detig/Majewski), Strafminuten: Mannheim: 6, Landshut: 4, Zuschauer: 119.

 

Quelle: Marcel Meinert