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4:3 nach Penaltyschießen und 1:2 gegen den Vorletzten Krefeld

Immerhin! Der EV Landshut hat seine Niederlagenserie in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) beendet. Auf heimischem Eis setzte sich das Meisterrunden-Schlusslicht gegen den Vorletzten Krefelder EV trotz einer durchwachsenen Leistung mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Da die zweite Begegnung gegen die „Jung-Pinguine“ mit 1:2 verloren ging, bleiben die Landshuter weiterhin Tabellenletzter. Ein Hoffnungsschimmer ist allerdings das geglückte Comeback von Marco Baßler.  

Trotz des Sieges über die Rheinländer konnte DNL-Cheftrainer Rupert Meister nach dem Spiel nicht uneingeschränkt zufrieden sein: „Das war viel Stückwerk. Wir haben uns gerade offensiv sehr schwer getan und sind auch in vielen Einzelaktionen hängengeblieben. Umso schöner aber, dass wir trotzdem diesen Arbeitssieg gelandet haben“, bilanzierte Meister, der kurzfristig bereits wieder auf Marco Baßler zurückgreifen konnte. Allerdings wären für die Landshuter auch durchaus drei Punkte drin gewesen. Luis Schinko ließ beim Stand von 3:2 eine Riesenchance liegen, während Krefeld im Gegenzug durch ein Landshuter Schlittschuh-Eigentor das insgesamt gerechte 3:3 markierte. Baßler, der nach seiner sechswöchigen Verletzungspause sich erst wieder herankämpfen muss, wurde schließlich im Penaltyschießen zum Matchwinner.

 

Tore: 0:1 (15.) Kiedewicz (Pfeiffer/Mieszkowski), 1:1 (24.) Pill (Baßler/Trinkberer), 2:1 (40.) Baßler (Trinkberger), 2:2 (42.) Luknowsky (Demetz/Onckels), 3:2 (48.) Trinkberger (Pill/Sivek), 3:3 (57.) Kiedewicz (Mieszkowski/Pfeifer), 4:3 (65.) Baßler (Penalty), Strafminuten: Landshut: 6, Krefeld: 6, Zuschauer: 71.

 

Rein von der Struktur des Spiels her und auch in Sachen Zweikampfverhalten zeigten sich die Landshuter im zweiten Aufeinandertreffen mit dem KEV zwar verbessert, doch dafür drückte in der Offensive der Schuh. „In den letzten zehn Spielen haben wir im Schnitt pro Partie nur 1,6 Tore erzielt. Das ist natürlich sehr wenig“, bilanzierte Meister, der auch mit der Ausbeute seines Teams in Überzahl nicht zufrieden sein konnte. Krefeld agierte trotz müder Beine letztlich effizienter und nutzte dagegen ein Powerplay nach einem Landshuter Wechselfehler zum Siegtreffer. Dagegen scheiterte Landshuts Marco Baßler bei seiner größten Gelegenheit am Gestänge des Krefelder Tores.

 

Tore: 1:0 (7.) Pill (Dersch/Baßler), 1:1 (31.) Demetz (Paul-Mercier), 1:2 (52.) Mieszkowski (Pfeifer/Kiedewicz), Strafminuten: Landshut: 10, Krefeld: 4, Zuschauer: 83.

 

Quelle: Marcel Meinert / Landshuter Zeitung