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0:3 und 1:4-Niederlagen bei den Eisbären

Da war nichts zu holen! Der Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut musste sich nach seinem Trip in die Bundeshauptstadt ohne Punkte wieder auf die Heimreise machen. Bei den Eisbären Juniors Berlin verlor der EVL mit 0:3 und 1:4 und rutschte dadurch wieder auf den letzten Tabellenplatz der Meisterrunde der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) ab. 

 „Berlin war letztlich in beiden Spielen die bessere Mannschaft. Sie haben sehr clever gespielt und vor allem die Kleinigkeiten besser gemacht als wir“, musste EVL-Trainer Rupert Meister feststellen. Die Berliner Eisbären agierten enorm giftig, waren zweikampfstärker und nutzten kleine Landshuter Unachtsamkeiten konsequent aus. Der EVL, der kurzfristig auf Luca Trinkberger (Sprunggelenksverletzung) verzichten musste, verpasste es aus seiner stärksten Phase zu Beginn des zweiten Drittels, als man auch eine Fünf gegen Drei-Überzahl ungenutzt ließ, mehr Kapital zu schlagen. Stattdessen entschieden die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 56 Sekunden das Spiel für sich.

 

Tore: 1:0 (19.) Eisenmenger (Kinder/Mik), 2:0 (28.) Eisenmenger (Rodin/Demmler), 3:0 (29.) Rodin (Eisenmenger/Karrer), Strafminuten: Berlin:  8, Landshut: 12, Zuschauer: 90.

 

In Spiel zwei gelang den Hauptstädtern ein echter Blitzstart mit dem sie die EVL-Cracks eiskalt erwischten. Erst nach dem 0:2 verstanden es die Gäste die Partie zu beruhigen und offener zu gestalten. Wie schon am Vortag holten die Eisbären aber im Mitteldrittel zum Doppelschlag aus. Diesmal brauchten sie nur 14 Sekunden um von 2:0 auf 4:0 erhöhen. Mehr als der einzige Treffer des Wochenendes durch Luis Schinko war für die Landshuter gegen einen extrem stabilen und abgezockten Gegner nicht drin. „Uns fehlt zurzeit die nötige Präzision im Passspiel und vielleicht auch etwas der Druck in unserem Offensivspiel. Wir müssen einfach versuchen, die Spannung über 60 Minuten aufrecht zu erhalten“, resümiert Meister.

 

Tore: 1:0 (4.) Demmler (Puttkammer/Ancicka), 2:0 (15.) Mik (Knobloch/Mix), 3:0 (30.) Kuschel (Puttkammer/Bölke), 4:0 (31.) Junge (Demmler/Unger), 4:1 (32.) Schinko (Lindner), Strafminuten: Berlin: 12, Landshut: 12, Zuschauer: 168.

Quelle: Marcel Meinert / LZ