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Trotz guter Leistungen gab es für den EVL zwei Pleiten (3:4 und 1:3) gegen Düsseldorf

„Gut spielen alleine reicht nicht. Um in unserem Sport zu gewinnen, musst Du auch Tore schießen.“ Rupert Meister, der Nachwuchscheftrainer des EV Landshut kommt nach den beiden Heimspielen gegen die Düsseldorfer (3:4 und 1:3) nicht umhin, eine gängige Floskel zu bedienen. In beiden Begegnungen hatten die Gastgeber nämlich mehr als genug Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden.  

 „Das waren zwei Spiele auf höchstem Niveau mit absolutem Play Off-Charakter. Leider war Düsseldorf die deutlich effizientere Mannschaft“, musste Meister bilanzieren, dass sein Team aus den großen Spielanteilen, guten Torchancen und zahlreichen Powerplay-Gelegenheiten viel zu wenig Kapital schlug. Düsseldorf agierte robust und diszipliniert und erwischte die Gastgeber bei dem einen oder anderen Konter immer wieder auf dem falschen Fuß. EVL-Angreifer Zachary Sheedy erzielte bei seinem Heimspiel-Debüt seinen Premieren-Treffer für den neuen Club. Der 18-jährige Kanadier besetzt bis zum Saisonende die letzte freie Kontingentstelle im DNL-Team und gibt der Mannschaft mit Tempo und Spielwitz neue Impulse.

 

 Tore: 0:1 (5.) Fomin (Ribnitzky/Gerharz), 1:1 (16.) Schinko (Eogner/Maier), 1:2 (17.) Fomin (van Soest), 2:2 (24.) Schinko (Lindner/Zitterbart), 2:3 (43.) Schmidt (Brachert/Horschel), 2:4 (44.) van Soest (Gerharz/Ribnitzky), 3:4 (50.) Sheedy (Lindner), Strafminuten: Landshut: 6, Düsseldorf: 16, Zuschauer: 113.

 

Zweites Spiel, ähnliches Bild: Der EVL war erneut mindestens ebenbürtig und konnte sich über zu wenige Torchancen nicht beschweren. Während am Vortag Luca Zitterbart in der Schlussphase völlig freistehend verzog, ließ diesmal Elias Lindner die große Ausgleichschance in den Schlusssekunden liegen. Stattdessen sackte Düsseldorf mit einem Empty-Net-Goal die Punkte vier, fünf und sechs dieses Wochenendes ein. „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung und wenn wir so weitermachen, wird der Knoten bald platzen. Wir hoffen etwas auf den Ketchup-Flaschen-Effekt“, sagt Meister mit einem Augenzwinkern.

 

Tore: 1:0 (7.) Brunner (Jakob), 1:1 (8.) Fomin (Ribnitzky), 1:2 (37.) Brachert, 1:3 (60.) Fomin, Strafminuten: Landshut: 12, Düsseldorf: 18, Zuschauer: 102.

Quelle: Marcel Meinert / LZ