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DNL -

EVL-Nachwuchs gewinnt gegen Kaufbeuren 4:2 und 3:2

Das war ein Meilenstein! Der EV Landshut hat in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende in Folge endgültig Kurs auf die Playoffs genommen. Die rot-weißen Puckjäger gewannen zunächst beim ESV Kaufbeuren mit 4:2 und ließen einen Tag später auch noch einen 3:2-Heimsieg folgen. Damit haben sich die Schützlinge von Trainer Ewald Steiger mittlerweile bis auf Platz sechs vorgeschoben und vier Spiele vor Schluss der Hauptrunde scheinbar komfortable neun Punkte Vorsprung auf Platz neun.

Dem EVL gelang im Allgäu ein Start aus dem Bilderbuch. Innerhalb von nur 14 Sekunden brachten David Trinkberger und Markus Gröger die Gäste in der achten Spielminute mit 2:0 in Führung, ehe Patrick Fischer die konzentrierte Vorstellung der Landshuter im ersten Abschnitt mit dem 3:0 krönte. Dann ließen die Niederbayern allerdings die Zügel schleifen und luden Kaufbeuren ein, wieder am Spiel teilzunehmen. Im Schlussdrittel fand die Steiger-Truppe aber zu gewohnter Konzentration zurück und brachte drei wichtige Punkte sicher ins Ziel.

Tore: 0:1 (8.) Trinkberger (Daubner), 0:2 (8.) Gröger (Krämmer), 0:3 (12.) Fischer (Mühlbauer), 1:3 (23.) Hadraschek (Wiedemann/Messing), 2:3 (34.) Messing (Kolb), 2:4 (55.) Daubner (Retzer/Mayenschein). Strafminuten: Landshut: 12 + 10 Mühlbauer (Check von hinten), Kaufbeuren: 20.

 

Im zweiten Duell wurden dagegen die Dreihelmenstädter kalt erwischt und mussten einem frühen 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Der Weckruf der Allgäuer verfehlte allerdings seine Wirkung nicht. Landshut erhöhte die Schlagzahl und erzielte alle seine drei Tore in Überzahl. Den Unterschied machte schließlich ein Powerplay im Mitteldrittel, als zunächst Fedor Kolupaylo im Spiel Fünf gegen Drei das 2:2 erzielte, bevor Markus Gröger gegen vier Kaufbeurer 31 Sekunden später den 3:2-Siegtreffer hinterher schob. Der Rest war eine konzentrierte und kämpferisch starke Mannschaftsleitung, die mit dem vierten Sieg in Folge belohnt wurde.

 

Tore: 0:1 (3.) Hadraschek (Gohlke), 0:2 (5.) Pfaffengut (Maag/Kolb), 1:2 (7.) Mayenschein (Mühlbauer/Wasser), 2:2 (35.) Kolupaylo (Rogl/Granz), 3:2 (35.) Gröger (Trinkberger/Mayenschein). Strafminuten: Landshut: 12, Kaufbeuren: 22 + 10 Maag (Beschimpfung von Offiziellen)

 

Autor: Marcel Meinert

 

 

BU: FEIN AUSGETANZT: Landshuts Maximilian Wasser (rechts) lässt Kaufbeurens Robin Maag gekonnt ins Leere laufen und feiert zusammen mit seinem Team wichtige sechs Punkte, die dem EVL den Weg in die DNL-Playoffs ebnen könnten. Foto: Stephan Elsberger / Elsi-Foto