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Zwei Siege (4:2 und 5:2) gegen Rosenheim bringen das nächste

Sechs-Punkte-Wochenende

Das Klassenziel ist erreicht! Der EV Landshut hat sich in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) sein Ticket für die Playoffs gesichert. In den Derbys gegen den Tabellenletzten Starbulls Rosenheim, erarbeiteten sich die Niederbayern erst einen 4:2-Sieg auf eigenem Eis und anschließend einen 5:2-Auswärtserfolg in Oberbayern. Nach sechs Siegen in Folge und zwei Partien vor dem Ende der Hauptrunde hat der EVL den letzten Tabellenplatz noch sicher, könnte sich aber theoretisch noch weiter nach vorne schieben.

 

Allerdings bestreiten die Landshuter ihre letzten beiden Hauptrundenspiele in zwei Wochen bei Ligaprimus Jungadler Mannheim.

Auch wenn die Rosenheimer als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht in die beiden Derbys mit dem EVL gingen, lieferten sie dem Kontrahenten über weite Strecken einen beherzten Fight und hielten nicht nur lange gut mit, sondern schossen sich im Landshuter Eisstadion sogar in Führung. Allerdings fanden die niederbayerischen Hausherren schnell die passende Antwort und drehten mit zwei Toren innerhalb von 75 Sekunden das Spiel. Rosenheim ließ aber nicht locker, schaffte noch den 2:2-Ausgleich, musste aber letztlich die spielerische Überlegenheit des EVL anerkennen.

Tore: 0:1 (8.) Heidenreich (Gaschke), 1:1 (8.) Busch (Mayenschein/Gröger), 2:1 (9.) Fischer, 2:2 (14.) Heidenreich (Lidl/Gaschke), 3:2 (35.) Busch (Granz/Fischer), 4:2 (44.) Mayenschein. Strafminuten: Landshut: 14, Rosenheim: 10 + 10 Thalhammer (Check gegen Kopf und Nacken)

Erst ein lautstarker Weckruf in der ersten Pause machte den Landshuter nach einem müden Eröffnungsabschnitt in Rosenheim so richtig Beine. Nach 20-minütiger Anlaufzeit dominierten die Gäste das Derby aber deutlich und schossen sich bis zum zweiten Seitenwechsel einen beruhigenden 4:1-Vorsprung heraus. Während die Rosenheimer damit weiter ohne einen einzigen Sieg dasteht, reist der EVL jetzt in zwei Wochen mit viel Selbstvertrauen nach Mannheim und scheint auch für das Playoff-Viertelfinale gut gerüstet zu sein. 

Tore: 0:1 (22.) Müller (Rogl/Kolupaylo), 1:1 (28.) Flach (Edfelder), 1:2 (29.) Müller (Kolupaylo), 1:3 (30.) Retzer (Samanski/Krämmer), 1:4 (35.) Samanski (Rogl/Retzer), 1:5 (55.) Müller (Gröger/Kolupaylo), 2:5 (57.) Gaschke (Heidenreich/Lidl). Strafminuten: Rosenheim: 8, Landshut: 8

 

Autor: Marcel Meinert