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Schüler

Ein Wochenende der emotionalen Achterbahn erlebten dagegen die Schüler in der Bundesliga-Meisterrunde. Dem verdienten 4:3-Auswärtserfolg beim Augsburger EV folgte am Sonntag eine unnötige 2:6-Heimschlappe gegen den Tabellenzweiten ERC Ingolstadt. „Wir haben eigentlich zwei wirklich gute Spiele gemacht“, konnte Trainer Thomas Mühlbauer in Sachen Einstellung und Offensivgeist keine Vorwürfe machen. Schon beim Gastspiel in der Fuggerstadt spielten sich die Landshuter ein klares Chancenübergewicht heraus und siegten trotz eines zweimaligen Rückstandes verdient. Das sonntägliche Duell gegen Ingolstadt war dagegen eines der kuriosesten Bundesliga-Spiele der Schüler in dieser Saison. Hatten die Rot-Weißen im ersten Drittel (2:0) noch alles im Griff, brachten sie sich in der Folge selber von ihrer spielerischen Linie ab. Als eine Strafe für den EVL angezeigt war, und der Landshuter Goalie sein Gehäuse bereits verlassen hatte, wollten die Hausherren eigentlich einen Gegner anspielen, damit die Strafe ausgeführt wird. Stattdessen bugsierten sie die Scheibe aber ins eigene, leere Tor. Ein Nackenschlag von dem sich das Team nicht mehr erholen sollte. Das zweite Drittel ging gleich mit 0:5 verloren und damit waren auch die drei Punkte flöten.  Die Treffer für den EVL erzielten der am Samstag überragende Luis Schinko (3), Niklas Pill (2) und Johannes Brunner.

Autor: Marcel Meinert

Lust und Frust lagen für die Schüler in der Bundesliga-Meisterrunde an diesem Wochenende in den Begegnungen gegen den EC Bad Tölz dicht beieinander. Zunächst setzten sich die Rot-Weißen im Oberland mit 3:2 nach Penaltyschießen durch, ehe es einen Tag später auf eigenem Eis eine 1:5-Niederlage zu verarbeiten gab. „Erstmal muss man mit zwei Punkten gegen Bad Tölz zufrieden sein. Das war so nicht unbedingt zu erwarten“, analysierte Trainer Thomas Mühlbauer, der außerdem hervor hob, dass sich seine Mannschaft beim Spiel im Oberbayerischen das nötige Quäntchen Glück erarbeitet hat: „Unser Torwart Philip Maurer hat eine überragende Leistung abgeliefert“, ergänzte Mühlbauer weiter. Im zweiten Aufeinandertreffen hatten die Landshuter dann nicht ihren besten Tag, während Bad Tölz seine läuferischen und spielerischen Qualitäten hervorragend ausspielte. Die Treffer für die EVL-Schüler markierten Samuel Senft (2), Simon Gnyp und Alexander Dersch.

Autor: Marcel Meinert

Der Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut hat seine Gegner am Wochenende mit einer wahren Torflut hinweggespült. In der Meisterrunde der Schüler-Bundesliga feierte der EVL sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende. Gegen den Tabellenletzten ESV Kaufbeuren gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Mühlbauer zunächst auf eigenem Eis mit 9:1 und entschied schließlich auch das Auswärtsspiel im Allgäu mit 11:6 für sich. „Wir kommen wirklich immer besser ins Rollen. Die Jungs haben richtig gut kombiniert und verdient gewonnen. Dabei hat Kaufbeuren nicht mal eine wirklich schlechte Mannschaft“, zeigte sich Trainer Thomas Mühlbauer hochzufrieden mit dem Engagement und vor allem auch der spielerischen Leistung seiner Schützlinge. Durch die fette Beute gegen das Schlusslicht haben sich die Landshuter auch im spannenden Kampf um die ersten drei Plätze, die zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen, zurückgemeldet. Aktuell belegen die EVL-Cracks mit acht Punkten Tabellenplatz sechs – zwischen den Plätzen zwei (Bad Tölz/zwölf Punkte) und sieben (EV Regensburg/acht Punkte) liegen nur vier Zähler. Die insgesamt 20 Tore für die EVL-Schüler an diesem Wochenende erzielten Niklas Pill (6), Johannes Brunner (5), Simon Gnyp (2), Samuel Senft (2), Elias Rott, Daniel Schröpfer, Elias Lindner, Luis Schinko und Lukas Brummer.

Autor: Marcel Meinert

Die Schüler verbuchten in der Bundesliga-Meisterrunde ihren ersten Sieg, haben allerdings auch einen Punkt verschenkt. Zunächst kassierten die Rot-Weißen eine herbe 0:6-Klatsche gegen Tabellenführer EC Bad Tölz ein. Gegen die Oberländer hielt der EVL bis ins letzte Drittel hinein gut mit, leistete sich dann aber zu viele Fehler und kassierte im Schlussdrittel noch vier Gegentore. „In Regensburg haben wir dann leider eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben, dann aber zumindest in der Verlängerung noch gewonnen. Die Mannschaft lernt bei diesen Spielen sehr viel. Unter anderem, dass auf diesem Niveau jeder Fehler sofort bestraft wird“, hielt Trainer Thomas Mühlbauer nach dem 4:3-Sieg nach Verlängerung beim EV Regensburg fest.

Die Landshuter Tore erzielten Niklas Pill (2), Alexander Dersch und Luis Schinko.

Autor Marcel Meinert