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Schüler

Der Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut hat seine Gegner am Wochenende mit einer wahren Torflut hinweggespült. In der Meisterrunde der Schüler-Bundesliga feierte der EVL sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende. Gegen den Tabellenletzten ESV Kaufbeuren gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Mühlbauer zunächst auf eigenem Eis mit 9:1 und entschied schließlich auch das Auswärtsspiel im Allgäu mit 11:6 für sich. „Wir kommen wirklich immer besser ins Rollen. Die Jungs haben richtig gut kombiniert und verdient gewonnen. Dabei hat Kaufbeuren nicht mal eine wirklich schlechte Mannschaft“, zeigte sich Trainer Thomas Mühlbauer hochzufrieden mit dem Engagement und vor allem auch der spielerischen Leistung seiner Schützlinge. Durch die fette Beute gegen das Schlusslicht haben sich die Landshuter auch im spannenden Kampf um die ersten drei Plätze, die zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen, zurückgemeldet. Aktuell belegen die EVL-Cracks mit acht Punkten Tabellenplatz sechs – zwischen den Plätzen zwei (Bad Tölz/zwölf Punkte) und sieben (EV Regensburg/acht Punkte) liegen nur vier Zähler. Die insgesamt 20 Tore für die EVL-Schüler an diesem Wochenende erzielten Niklas Pill (6), Johannes Brunner (5), Simon Gnyp (2), Samuel Senft (2), Elias Rott, Daniel Schröpfer, Elias Lindner, Luis Schinko und Lukas Brummer.

Autor: Marcel Meinert

Die Schüler verbuchten in der Bundesliga-Meisterrunde ihren ersten Sieg, haben allerdings auch einen Punkt verschenkt. Zunächst kassierten die Rot-Weißen eine herbe 0:6-Klatsche gegen Tabellenführer EC Bad Tölz ein. Gegen die Oberländer hielt der EVL bis ins letzte Drittel hinein gut mit, leistete sich dann aber zu viele Fehler und kassierte im Schlussdrittel noch vier Gegentore. „In Regensburg haben wir dann leider eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben, dann aber zumindest in der Verlängerung noch gewonnen. Die Mannschaft lernt bei diesen Spielen sehr viel. Unter anderem, dass auf diesem Niveau jeder Fehler sofort bestraft wird“, hielt Trainer Thomas Mühlbauer nach dem 4:3-Sieg nach Verlängerung beim EV Regensburg fest.

Die Landshuter Tore erzielten Niklas Pill (2), Alexander Dersch und Luis Schinko.

Autor Marcel Meinert

Bereits abgeschlossen hat die Schüler-Mannschaft die Bundesliga-Vorrunde. Nach einer 2:4-Heimniederlage im Derby gegen Spitzenreiter Starbulls Rosenheim beenden die EVL-Cracks ihrer Vorrundengruppe als Dritter. „Aufwand und Ertrag passen bei uns einfach nicht zusammen. Wir sind immer nahe dran, aber es reicht noch nicht, um solche Spiele auch nach Hause zu bringen“, analysierte Trainer Thomas Mühlbauer. Die Tore für den EVL, der zum Ende des letzten Drittels noch mit 2:1 führte, markierten Elias Lindner und Simon Gnyp.

In der Bundesliga-Hauptrunde kreuzen die Landshuter nun nach der Länderspiel-Pause in einer Doppelrunde die Klingen mit dem EC Bad Tölz, ERC Ingolstadt, EV Regensburg, Starbulls Rosenheim, ESV Kaufbeuren, Augsburger EV und den Jungadlern Mannheim. Dabei kämpfen die acht Mannschaften um drei Tickets für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. „Das wird sicher unheimlich schwer, aber wenn wir unseren Weg weiter gehen, haben wir durchaus eine Chance“, meint Mühlbauer.

Autor: Marcel Meinert

Ebenfalls ohne Punkte beendeten die Schüler ihre Bundesliga-Begegnung beim ERC Ingolstadt. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:2-Führung unterlagen die Rot-Weißen am Ende mit 3:4 und mussten ihre zweite Saison-Niederlage quittieren. „Das war ein Spiel zweier Mannschaften, die sich wirklich nicht geschenkt haben. Etwas schade war, dass wir nach dem 3:2 nicht nachlegen konnten“, bilanzierte Trainer Thomas Mühlbauer und verwies vor allem auf eine fünfminütige Fünf gegen Drei-Überzahl, die seine Truppe ungenutzt ließ. Die Treffer für die EVL-Schüler, die auf den dritten Tabellenplatz abrutschten, erzielten Kevin Kos, Samuel Senft und Niklas Pill.

Autor: Marcel Meinert