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 Die Kufenflitzer des EV Landshut haben in der Deutschen Nachwuchs Liga ihre erste Nullrunde gedreht. Gegen den ESV Kaufbeuren gingen die Schützlinge von Trainer Ewald Steiger in zwei Spielen leer aus und fingen sich im Allgäu sogar eine peinliche 1:10-Klatsche ein. Im zweiten Match agierten die Rot-Weißen zwar auf Augenhöhe, verloren im Stadion am Gutenbergweg aber dennoch mit 2:3. Die Konsequenz: Der EVL stürzte vom zweiten auf den siebten Rang ab.


Zahlreiche individuelle Fehler bei den niederbayerischen Gästen sorgten im Allgäu für ein echtes Debakel. Kaufbeuren stellte die deutliche frischere Mannschaft und zeigte sich vor dem Tor richtig abgezockt - gerade in den ersten beiden Dritteln war fast jeder Schuss ein Treffer. Nur zu verständlich, dass Keeper Marco Eisenhut sich schon nach vier Gegentoren in den ersten 20 Minuten auswechseln ließ. Die größten Schwächen offenbarten die Landshuter im Defensivverhalten bei Kontern und kassierten dadurch zahlreiche Gegentore. Den Ehrentreffer erzielte Wawrotzki zum 1:8.  

Einen Tag später hatte der EVL das Desaster dann bereits gut verarbeitet und war über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft. Den Unterschied machte aber erneut die starke Chancenverwertung der Kaufbeurer. So kamen die Gäste auch nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand noch einmal zurück und entführten alle drei Punkte vom Gutenbergweg. - Tore: 0:1 (17.) Brückner (Goller/Eisenschmid), 1:1 (24.) Wawrotzki (Schmidpeter/Kraus), 2:1 (26.) Richter (Trinkberger/Loibl), 2:2 (34.) Hadraschek (Goller/Kolb), 2:3 (55.) Kolb (Goller/Hadraschek). Strafminuten: EVL: 10, ESVK: 14.   

Derweilen haben die Schüler ihre weiße Weste in der Bundesliga behalten, die Tabellenführung in ihrer Qualifikationsgruppe der Bundesliga Süd erobert und zudem noch ihren Torhunger gestillt. Im Spitzenspiel gegen den EC Bad Tölz gewannen die Rot-Weißen mit 6:4 und legten dann beim TEV Miesbach einen 15:2-Kantersieg nach. Speziell gegen Bad Tölz zeigte Landshut zwei Drittel lang eine hervorragende Leistung und erspielte sich ein auch in der Höhe verdientes 5:0. In der Schlussphase nahmen die Hausherren den Gegner dann etwas auf die leichte Schulter, so dass Tölz noch auf 4:6 herankam. Gegen Miesbach taten sich die Schützlinge von Trainer Thomas Mühlbauer etwas schwer ins Spiel zu finden, feierten aber am Ende doch noch ein beeindruckendes Schützenfest. Die Torschützen für den EVL waren: Jakob Mayenschein (6), Valentin Kopp (4), Valentin Busch (3), Markus Gröger (2), Max Daubner (2), Oliver Granz, Luca Zitterbart, Leon Abstreiter und Luca Trinkberger.

 

 

 

Quelle: Landshuter Zeitung – mm