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Die Eishockey-Youngster Alexander Ehl, Marco Baßler und Alexander Dersch vom EV Landshut haben mit der deutschen U 18-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft den Aufstieg in die höchste Division klar verpasst.

Beim Turnier der Division I im slowenischen Bled reichte es für die schwarz-rot-goldene Auswahl am Ende nur zum fünften und damit vorletzten Platz. Lediglich die Begegnung gegen Absteiger Ungarn konnte die Truppe von Bundestrainer Steffen Zschiesche klar mit 10:0 für sich entscheiden. Gegen die übrigen Kontrahenten aus Frankreich (2:4), Norwegen (5:6 nach Verlängerung), Kasachstan (2:6) und Dänemark (4:5) setzte es ausnahmslos Niederlagen. Dabei verspielte die Truppe gegen Dänemark sogar eine zwischenzeitliche 3:0-Führung. Die Landshuter Kufenflitzer sammelten bei dem Turnier insgesamt vier Scorerpunkte. Alexander Ehl bereitete gegen Kasachstan und Ungarn insgesamt drei Tore vor, während Alexander Dersch ein Assist gegen Ungarn gelang. „Der Turnierverlauf war nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber die anderen Nationen schlafen natürlich auch nicht und sind hier mit technisch und schlittschuhläuferisch wirklich gut ausgebildeten Mannschaften an den Start gegangen. Das Teilnehmerfeld rückt immer dichter zusammen und das Niveau wird jährlich höher“, bilanzierte Bundestrainer Zschiesche. Den Aufstieg in die Topgruppe sicherte sich schließlich Frankreich.

Derweil war mit Elias Lindner ein EVL-Eigengewächs am Triumph der deutschen U 16-Nationalmannschaft beim Sechs-Nationen-Turnier in Dänemark beteiligt. „Das ist ein großartiger Erfolg für die Jungs“, jubelte Nationaltrainer Ulli Liebsch nach dem knappen 4:3-Finalerfolg über Norwegen. Dabei war der Landshuter Lindner einer der Hauptverantwortlichen für den Finaleinzug. Im Playoff-Spiel gegen die Schweiz holte die deutsche U 16 einen 0:3-Rückstand auf, ehe Lindner den 4:3-Siegtreffer besorgte. Zuvor glückte Lindner bereits ein Assist beim 3:1-Auftaktsieg gegen Italien. Die 1:3-Niederlage gegen Gastgeber Dänemark konnte den Durchmarsch der Liebsch-Truppe ins Finale nicht verhindern.

Quelle: Marcel Meinert