Concept Sports

Zum DNL-Saisonstart kommt Rosenheim am Sonntag (14 Uhr) zum Derby

 

Das geht ja gleich gut los! Die Eishockey-Youngster des EV Landshut starten mit einem Derby-Kracher in die Spielzeit 2017/18 der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL). Am Sonntag (14 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) kommen die Starbulls Rosenheim zum Start in die Qualifikationsrunde vom Inn an die Isar.

Das geht ja gleich gut los! Die Eishockey-Youngster des EV Landshut starten mit einem Derby-Kracher in die Spielzeit 2017/18 der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL). Am Sonntag (14 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) kommen die Starbulls Rosenheim zum Start in die Qualifikationsrunde vom Inn an die Isar.

Die rot-weiße Nachwuchsgarde wird ab dem ersten Bully der Saison voll gefordert sein, denn im heißen Kampf um eine Qualifikation für die neue "U20 Division I" in der Spielzeit 2018/19 gibt es keinen Punkt zu verschenken. Dür müssen sich die Dreihelmenstädtern unter den besten acht DNL-Teams des Landes einreihen. Zunächst sollte in der Qualifikationsrunde ein Platz unter den besten vier von acht Mannschaften stehen. "Das ist unser erklärtes Ziel und dafür werden wir in jedem Spiel alles tun", erwartet DNL-Cheftrainer Rupert Meister seine Mannschaft genauso angriffslustig, wie er sie in den letzten beiden Vorbereitungsspielen erlebt hat. Dabei gelang beim hoch eingeschätzten EC Bad Tölz ein 5:4-Erfolg nach Penalty-Schießen. Gegen Regensburg feierte die "Meister-Truppe" mit einem 7:6 ein echtes Torfestival. "Wir haben in beiden Spielen einen Rückstand gedreht. Wir konnten etwas in der Tiefe des Kaders experimentieren und ich habe viele positive Dinge gesehen, gerade von den Führungsspielern. An ihnen können sich die jungen Spielern, die neu im Team sind, orientieren", fasste Rupert Meister zusammen. Noch nicht mit dabei waren die Nachwuchs-Nationalspieler Alexander Dersch, Luis Schinko, Paul Pfenninger und Johannes Brunner (U18), sowie Elias Lindner, die aber im Laufe der Woche ins Training zurückkehrten gegen Rosenheim wieder auf dem Eis stehen werden. Insgesamt vertrauen die Rot-Weißen auf eine eingespielte Truppe, lediglich eine handvoll Abgänge sind zu ersetzen: Während Patrick Berger, Silvan Heiss und Markus Gröger in den Senioren-Bereich gewechselt sind, versucht Stephane Döring sein Glück in Nordamerika. Davide Schiavone ist nach Italien zurückgekehrt. Als einziger Kontingent-Spieler steht aktuell Peter Spornberger, der zuletzt sein Debüt bei der italienischen A-Nationalmannschaft feierte, im Kader. Ob die zweite Stelle noch besetzt wird, steht noch nicht fest. Gegen Rosenheim wartet auf die Landshuter übrigens eine Reise ins Ungewisse: "Wir haben im Vorjahr nur in der Vorbereitung gegen Rosenheim gespielt und hatten sie nicht in unserer Gruppe. Deshalb wissen wir nicht so viel über sie", sagt Meister über die Oberbayern, die in ihrer DNL 1-Hauptrundenguppe immerhin Platz fünf erreichten und ähnliche Ziele verfolgen dürften, wie der EVL. Einziger Wehrmutstropfen vor dem Saisonstart ist die Verletzung von Lukas Mühlbauer. Der Angreifer entpuppte sich als echter Pechvogel, als er sich zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten den Unterschenkel brach und nun für mehrere Wochen ausfällt.

Auch für die Schüler beginnt an diesem Wochenende bereits die neue Bundesliga-Saison. Dabei startet die Mannschaft des neuen Cheftrainers Ewald Steiger mit einem Heim-Doppelpack gegen den SC Bietigheim-Bissingen in die Qualifikationsrunde. Die Schwaben waren schon im vergangenen Jahr einer der härtesten Landshuter Konkurrenten. Doch jetzt werden die Karten neu gemischt. Anpfiff im Eisstadion am Gutenbergweg ist am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr.

EV Landshut DNL-Kader 2017/18: Tor: Leon Doubrawa (Jahrgang 2001), Philip Maurer (2000), Carlo Schwarz (1998), Verteidigung: Alexander Dersch (2000), Lars Eigner (1998), Simon Franz (2001), Niklas Gabriel (2001), Michael Haas (1999), Maximilian Huber (2001), Raul Jakob (2000), Vincenz Maier (1998), Paul Pfenninger (2000), Tobias Poplan (2001), Peter Spornberger (1999), Moritz Teubner (2001), Stürmer: Marco Baßler (1999), Liam Berger (2001), Lukas Brummer (2001), Johannes Brunner (2000), Alexander Ehl (1999), Michael Franz (1999), Elias Lindner (2001), Louis Anders (2001), Lukas Mühlbauer (1999), Niklas Pill (2001), Elias Rott (2001), Luis Schinko (2000), Daniel Schröpfer (2001), Samuel Senft (2001), Luca Trinkberger (1998), Luca Zitterbart (1998), Cheftrainer: Rupert Meister, Co-Trainer: Christoph Wohlgemuth & Helmut Steiger.

Quelle: Marcel Meinert