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2:3-Auswärtsniederlage besiegelt den Halbfinal-K.o der U 20-Junioren des EVL

 

Aus und vorbei! Die Eishockey U 20-Junioren des EV Landshut sind nach einem leidenschaftlichen Kampf im Halbfinale der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gescheitert. Die Niederbayern verloren ihr Auswärtsspiel bei den Kölner Junghaien mit 2:3 und mussten sich damit in der „Best of Three“-Serie mit 0:2 geschlagen geben. Die Kölner treffen nun, wie schon im Vorjahr, im Finale um die Deutsche Meisterschaft auf die Jungadler Mannheim.

 

„Natürlich ist die Enttäuschung unmittelbar nach dem Spiel riesengroß gewesen. Doch mit ein paar Tagen Abstand werden die Jungs feststellen, was sie für eine überragende Saison gespielt haben. Platz drei in der Hauptrunde und Einzug ins Playoff-Halbfinale. Das ist wirklich eine Riesenleistung“, resümierte der scheidende EVL-Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister, der beim entscheidenden Playoff-Halbfinale in Köln ohne Unterstützung aus der Oberliga-Mannschaft und den an der Schulter verletzten Stammtorwart Philipp Maurer auskommen. Dennoch lieferten die Rot-Weißen den favorisierten Junghaien einen beherzten Fight. Gerade einmal Sekunden brauchten Niklas Pill und Rok Kapel um im ersten Drittel die Kölner Führung zu drehen. „Leider haben wir nur eine Sekunde vor Drittelende dann noch den Ausgleich hinnehmen müssen. Danach war es ein heißer Kampf um jeden Zentimeter Eis“, beschreibt Meister die intensive Begegnung in der die Kölner noch mit einem Penalty am starken EVL-Schlussmann Leon Doubrawa scheiterten. Auch der EVL hatte beste Möglichkeiten, doch letztlich setzte sich im Schlussdrittel die höhere Qualität der Kölner durch. „Wir haben am Ende nochmal alles versucht. In dem Spiel war alles drin und es war Werbung für unseren Sport. Am Ende muss man als fairer Verlierer aber auch den Kölner gratulieren“, brachte es der Trainer nach wahrlich hochklassigen Playoffs auf den Punkt.

 

   Foto: Christian Fölsner

 

BIS ZUM BITTEREN ENDE: Die U 20-Junioren des EVL haben gegen die Kölner Junghaie um jeden Zentimeter Eis gekämpft, sind am Ende aber doch in den Playoff-Halbfinals der DNL ausgeschieden.

Tore: 1:0 (11.) Köhler (Spornberger/Heyer), 1:1 (14.) Pill (Pfenninge/Rott), 1:2 (14.) Kapel (Stanik/Jakob), 2:2 (20.) Glötzl (Pietschmann/Hodi), 3:2 (50.) Reuß (Üffing/Aichinger), Strafminuten: Köln: 10, Landshut: 14, Zuschauer: 291.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ

 

U 20 verliert im ersten Playoff-Halbfinale gegen die Kölner Junghaie 4:5 nach Verlängerung 

 

Ist das bitter! Trotz einer bemerkenswerten kämpferischen Leistung und einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung haben die Eishockey U 20-Junioren des EV Landshut ihr Heimspiel im Playoff-Halbfinale gegen die Kölner Junghaie mit 4:5 nach Verlängerung verloren. Damit haben die Domstädter am Samstag (16.30 Uhr/Kölnarena 2) auf eigenem Eis bereits die Möglichkeit, die „Best of Three“-Serie zu entscheiden und ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Sollte aber der EVL zurückschlagen, steigt am Sonntag (12 Uhr) ebenfalls in Köln das entscheidende dritte Spiel.

 

Nicht nur, dass die Landshuter höchst unglücklich die Partie verloren, sie werden in Köln auch noch auf Stamm-Torhüter Philipp Maurer verzichten müssen. Der 18-Jährige zog sich nach einer knappen halben Stunde eine schwere Schulterverletzung zu. Bei einer Abwehraktion fiel ein Gegenspieler dem EVL-Schlussmann auf den rechten Oberarm, sodass die Schulter auskugelte und Maurer ins Krankenhaus gebracht werden musste. Trotz dieses Schicks drehten die Landshuter, die mit Alexander Ehl, Marco Baßler, Luis Schinko und Mario Zimmermann alle in der DNL spielberechtigten Oberliga-Spieler aufs Eis brachten, aber genau in dieser Phase das Spiel. „Wir sind gegen eine hervorragende Mannschaft das Tempo voll mitgegangen und haben uns auch selber etliche Torchancen erspielt“, sagte Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister, der plötzlich eine 3:1-Führung seiner Truppe bejubeln durfte. Doch Köln gewann in der Folge die entscheidenden Zweikampfkämpfe und erzielte nicht nur den Anschlusstreffer zum 2:3, sondern hatte beim Ausgleich auch den Papst in der Tasche. Das Schiedsrichtergespann diskutierte lange, ob die Scheibe die Linie überschritten hatte, entschied am Ende aber doch auf Tor. Ausgerechnet während einer Landshuter Überzahl erzielte Köln dann auch noch den Führungstreffer, doch Rok Kapel rettete dem EVL nach sehenswertem Zuspiel von Alexander Ehl die Verlängerung. Dass auf hohem Niveau jede Nachlässigkeit bestraft wird, erfuhren die Hausherren in der Verlängerung. Nach einem Scheibenverlust ließ Maximilian Glötzl die Kölner mit einem Schuss von der blauen Linie jubeln.

 

  Foto: Reinhard Elsner. 

ES GING HOCH HER zum Auftakt des Playoff-Halbfinals der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zwischen dem EVL und den Kölner Junghaien. Am Ende behielten die Domstädter knapp mit 5:4 nach Verlängerung die Oberhand. 

 

Tore: 0:1 (6.) Palka (Hodi/Heyer), 1:1 (27.) Ehl, 2:1 (30.) Ehl (Lindner), 3:1 (33.) Schröpfer (Baßler/S.Franz), 3:2 (43.) Köhler (Auchinger/Heyer), 3:3 (46.) Hodi (Palka/Pietschmann), 3:4 (50.) Palka, 4:4 (56.) Kapel (Ejl/Lindner), 4:5 (68.) Glötzl (Pietschmann/Palka), Strafminuten: Landshut: 8, Köln: 14, Zuschauer: 183.

 

Ans Aufgeben denkt beim EVL nach der Heimniederlage aber natürlich noch niemand: „Wir wissen, dass es in Köln sehr schwer wird. Aber wir haben schon in Mannheim gezeigt, wozu wir auswärts gegen Spitzenmannschaften in der Lage sind. Wir haben uns im ersten Spiel wirklich toll verkauft und glauben weiter an unsere Chance“, sagt Rupert Meister vor der Reise zu seinem ehemaligen Arbeitgeber.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ

 

4:2-Heimsieg beschert Landshut den „Sweep“ im Viertelfinale gegen Regensburg – Jetzt wartet Köln!

 

Das ist der verdiente Lohn für die harte Arbeit! Die U 20-Eishockey-Junioren des EV Landshut haben sich für das Halbfinale in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) qualifiziert und gehören damit zu den vier besten Mannschaften in Deutschland und stehen als einziges Team aus Bayern in der Vorschlussrunde! Dank eines 4:2-Heimsieges über den EV Regensburg beendete der EVL die Viertelfinal-Serie gegen die Oberpfälzer vorzeitig und setzte sich mit 2:0-Siegen durch. Jetzt wollen die Landshuter ihre Erfolgsserie weiter ausbauen und auch im Halbfinale gegen die Kölner Junghaie weiter ausbauen. Die „Best of Three“-Serie startet am Mittwoch (19.15 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) mit einem Heimspiel für den EVL. Spiel zwei und auch ein mögliches dritte Spiel finden am Samstag (16.30 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) in Köln statt.

 

Die Erleichterung nach der Schlusssirene war beim EVL riesengroß. „Das war heute sicher nicht unser bestes Spiel. Auch weil die Anspannung sehr groß war. Aber letztlich wollte jeder unbedingt dieses Minimalziel erreichen. Das war ein Erfolg der ganzen Mannschaft und wir sind auch im Trainerteam wirklich stolz darauf, dazu zu gehören“, hielt Meister fest. Dabei drehten die Landshuter, bei denen auch Luis Schinko und der wieder genesene Mario Zimmermann aus dem Oberliga-Team dabei waren und sich stark einbrachten, einen frühen Rückstand in eine 3:1-Führung. Doch Regensburg ließ, wie erwartet, nichts unversucht und eröffnete mit dem 2:3-Anschlusstreffer eine hitzige Schlussphase. „Es wurde hinten raus noch einmal richtig eng, denn auch Regensburg verfügt über eine enorme Qualität. Aber wie haben alles gegeben und wieder mal hervorragend als Einheit gearbeitet“, ergänzt der Coach. Kurz vor dem Ende erlöste Luis Schinko nach einem gelungenen Forechecking den EVL und die rund 300 Fans am Gutenbergweg mit dem entscheidenden 4:2. Das Halbfinal-Ticket war gelöst. Und wer weiß, vielleicht ist die wundersame Reise der „Meister-Mannschaft“ noch nicht vorbei. Schon am Mittwoch kommt Köln zum ersten Halbfinal-Showdown.

 

Tore: 0:1 (11.) Dosch (Herrmann/Diel), 1:1 (12.) Pill (Kapel/S.Franz), 2:1 (22.) Schinko (Lindner), 3:1 (28.) Herz (Lindner/Rott), 3:2 (58.) Herrmann (Zitzer/Sauer), 4:2 (60.) Schinko, Strafminuten: Landshut: 10, Regensburg: 14 + 2x10 Nirschl (unsportliches Verhalten), Zuschauer: 304.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ

7:3-Triumph in Regensburg, Spiel zwei am Samstag (17 Uhr) – Showdown für U 13-Knaben

Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende auch ein traumhaftes Ergebnis! Die U 20-Junioren des EV Landshut sind mit einem 7:3-Auswärtssieg beim EV Regensburg in die Playoffs der U20 Division I der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gestartet. Somit haben die Landshuter in der „Best of Three“-Serie vor der zweiten Partie am Samstag (17 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) bereits den ersten Matchball im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Ein mögliches, entscheidendes drittes Spiel würde am Sonntag (11.45 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) ebenfalls in Landshut ausgetragen werden.

 

Dynamik, knallharte Zweikämpfe und spektakuläre Tore – dieses Nachwuchs-Ostbayern-Derby stand dem packenden Oberliga-Match zwischen Landshut und Regensburg aus der vergangenen Woche in nichts nach. Durch einen Konter und einen Zuordnungsfehler in der Defensive lief der eigentlich spielbestimmende EVL bereits nach 13 Minuten einem 0:2-Rückstand hinter. Trainer Rupert Meister zog als schnelle Konsequenz eine Auszeit und nur ganze acht Sekunden später brachte Rok Kapel die Gäste erstmals auf die Anzeigetafel. Es entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch bei dem die Gäste auch von der Qualität der Oberliga-Cracks Marco Baßler und Luis Schinko profitierten. Ein Sonderlob verdiente sich an diesem Tag abe die „vermeintliche vierte Reihe“ um Daniel Schröpfer, der sich als zweifacher Torschütze auszeichnen konnte, Elias Rost und Maximilian Herz, dessen Tor zum 4:3 letztlich spielentscheidend war. „Damit ist das Momentum auf unsere Seite gekippt und wir haben den Raum, den uns Regensburg nun gegeben hat, gut ausgenutzt. Wir haben dann auch noch eine doppelte Unterzahl gut überstanden und konnten uns auf unseren Torhüter Philipp Maurer verlassen“, fasste Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister zusammen.

 

Tore: 1:0 (3.) Vöst (Diel/Fichtl), 2:0 (13.) Vöst (Krammer/Fichtl), 2:1 (13.) Kapel (Lindner/Jakob), 2:2 (24.) Schröpfer (Herz/Pfenninger), 2:3 (34.) Lindner (Kapel), 3:3 (42.) Bühler (Dunham/Krammer), 3:4 (45.) Herz, 3:5 (51.) Schinko, 3:6 (55.) Kapel, 3:7 (57.) Schröpfer (Gabriel/Herz), Strafminuten: Regensburg: 10, Landshut: 10, Schiedsrichter: Altmann, Zuschauer: 286.

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