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U20 Junioren -

1:3 und 2:4 in NRW - Gegen Bad Tölz, Dresden und Rosenheim um den Klassenerhalt

Die jungen Puckjäger des EV Landshut haben es verpasst, vor den wichtigsten Spielen der Saison zusätzliches Selbstvertrauen zu tanken. Die Niederbayern unterlagen in den beiden letzten Meisterrundenspielen der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) beim Krefelder EV mit 1:3 und 2:4 und bleiben Tabellenletzter. In den kommenden Wochen duelliert sich der EVL nun mit dem EC Bad Tölz, dem ESC Dresden und den Starbulls Rosenheim um die Teilnahme an der neu zu gründenden U 20 Division I. Nur die beiden besten Teams dieser Vierergruppe werden dabei sein. Den Auftakt machen am kommenden Wochenende die beiden Partien gegen den ESC Dresden.

Rein spielerisch scheint der EVL für die heiße Phase der Saison bereit zu sein, die Torausbeute ist es allerdings noch nicht. „Wir waren gegen einen gut organisierten Gegner in beiden Spielen über weite Strecken sehr dominant, doch uns hat einfach das Durchsetzungsvermögen im Abschluss gefehlt“, haderte Nachwuchschefcoach Rupert Meister, der seiner Mannschaft in Sachen Einsatz- und Laufbereitschaft aber keine Vorwürfe machen konnte. Gerade in Sachen Killerinstinkt und Powerplay-Effizienz müssen die Rot-Weißen aber noch eine Schippe drauflegen.

Tore: 1:0 (4.) Tillmann (Luknowsky/Hertel), 2:0 (33.) Paul-Mercier (Tillmann), 2:1 (34.) Baßler (Spornberger/Dersch), 3:1 (60.) Demetz (Gärtner/Paul-Mercier), Strafminuten: Krefeld: 14, Landshut: 10, Zuschauer: 53.

In Spiel zwei gelang dem EVL gleich mit dem ersten Angriff der sehenswerte Führungstreffer, doch in der Folge verzweifelten die Gäste besonders in Überzahl zunehmend am starken Pinguin-Schlussmann Ennio Albrecht. Dennoch gelang Kapitän Alkexander Ehl mit einem klassischen Abstauber Mitte des zweiten Drittels die neuerliche Führung. Krefeld bestrafte war vor allem in Überzahl mit zwei Toren deutlich zielstrebiger und drehte den Spieß um. Zu allem Überfluss erkannten die Schiedsrichter beim vermeintlich dritten Landshuter Tor, nicht dass die Scheibe die Linie überquert hat. „Von der Spielanlage hat mir das wirklich gut gefallen. Für den Aufwand, den die Jungs betrieben haben, hätten sie an diesem Wochenende mindestens einen Sieg verdient gehabt“, bilanzierte Meister.

Tore: 0:1 (1.) Sheedy (Schinko/Mühlbauer), 1:1 (22.) Braun (Demetz/Sperling), 1:2 (31.) Ehl (Baßler/Haas), 2:2 (42.) Onckels (Luknowsky), 3:2 (46.) Hertel (Luknowsky), 4:2 (48.) Paul-Mercier (Braun/Onckels), Strafminuten: Krefeld: 16 + 10 (Check gegen den Kopf), Landshut: 10, Zuschauer: 47.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ