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7:0-Derbysieg in Rosenheim sicherte Teilnahme an neuer „U20 Division I“

Das ist ein echter Meilenstein für den Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut! Der Traditionsverein vom Gutenbergweg hat sich unter den besten acht Mannschaften Deutschlands etabliert und darf damit auch in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Nachwuchs-Spielklasse an den Start gehen. Das Team um Nachwuchschefcoach Rupert Meister beseitigte mit einem furiosen 7:0-Auswärtssieg bei den Starbulls Rosenheim sämtliche Zweifel an der Qualifikation für die neue „U 20 Division I“. Die anschließende 3:6-Niederlage auf eigenem Eis hatte nur noch statistischen Wert.

Ausgerechnet mit einer Derby-Gala in Rosenheim hat der EVL das Ticket für die „U 20 Division I“ gelöst und dabei eine der besten Leistungen in dieser Saison abgeliefert. „Wir waren perfekt vorbereitet und alle haben genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Top-Leistung abgelieferte“, bilanzierte Meister, der sich auch dank der Rückkehr von Peter Spornberger auf eine kompakte Hintermannschaft verlassen konnte. Nach einem heißen, aber torlosen, Schlagabtausch im Eröffnungsdrittel in dem beide Teams nur Aluminium trafen, erarbeitete sich der EVL mit fortschreitender Spieldauer immer mehr Spielanteile. Für die Führung sorgte schließlich Luca Zitterbart, der den Rebound seines eigenen Schusses verwertete. Das 0:2 von Alexander Ehl kurz vor Ende des Mittelabschnitts ebnete endgültig den Weg zum Klassenerhalt. „Danach fielen die weiteren Tore wie von selbst und der Gegner ist auseinandergefallen“, analysierte Meister sachlich. Schon lange vor der Schlusssirene kannte der Jubel bei den EVL-Cracks und den mitgereisten Anhängern keine Grenzen mehr.

 

Tore: 0:1 (22.) Zitterbart (Maurer/Schinko), 0:2 (39.) Ehl (Baßler), 0:3 (42.) Franz (Lindner/Mühlbauer), 0:4 (43.) Ehl (Baßler/Maier), 0:5 (43.) Dersch (Schinko), 0:6 (52.) Baßler (Ehl/Pill), 0:7 (56.) Franz, Strafminuten: Rosenheim: 18, Landshut: 12, Zuschauer: 532.

 

Eigentlich wollten sich die Rot-Weißen unbedingt mit einem Sieg von ihren so zahlreich erschienen Fans verabschieden, doch zum Saisonkehraus lief beim EVL rein gar nichts mehr zusammen. „Mir haben die Jungs etwas leidgetan. Rosenheim wollte es sich aber unbedingt nochmal beweisen und hat ganz sicher nicht gespielt wie ein Absteiger. Wir haben aber niemals aufgesteckt und zumindest das Ergebnis in Grenzen gehalten“, hielt Meister fest.

 

Tore: 0:1 (3.) Henrique Morales, 0:2 (15.) Biberer (Fischer), 1:2 (24.) Schinko (Ehl), 1:3 (31.) Dmitrik (Lode), 2:3 (33.) Maier (Sheedy), 2:4 (35.) Maierhofer (Wimmer), 2:5 (43.) Kubla (Reichel), 2:6 (47.) Kukla (Reichel), 3:6 (60.) Dersch (Ehl/Pill), Strafminuten: Landshut: 10 + Spieldauer Zitterbart (Check von hinten), Rosenheim: 20, Zuschauer: 749.

 

Die riesige Erleichterung nach dem Erreichen des Klassenziels war allen Beteiligten, vor allem aber Cheftrainer Rupert Meister deutlich anzumerken: „Jetzt müssen wir alle erstmal wieder runterkommen. Das wird sicher etwas dauern. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, diese schwierige Herausforderung der Ligenteilung erfolgreich zu meistern. Dazu gehören vor allem unser Vorstand mit Hans Eller an der Spitze, die EVL-Gesellschafter, alle Eishockey-Unterstützer in Landshut sowie unseren treuen Fans. Mit dem Klassenerhalt haben wir einen wichtigen Beitrag zur weiteren Konsolidierung geleistet und dem gesamten Eishockey-Standort eine positive Perspektive gegeben.“

Neben dem EVL gehen in der kommenden Saison der alte und neue deutsche Meister Jungadler Mannheim, der EC Bad Tölz, Vizemeister Eisbären Juniors Berlin, die Düsseldorfer EG, die Kölner Haie, der Augsburger EV und der EV Regensburg in der neuen U 20 Division I an den Start.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ