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EVL U 20-Junioren verteidigen mit beeindrucken Siegen gegen Berlin (5:2, 6:3) die Tabellenspitze

Von wegen „Mission Impossible“! Die U 20-Eishockey-Junioren haben die nächste Gala-Vorstellung aufs glatte Parkett gezaubert und sind auch mit den Eisbären Juniors Berlin Schlitten gefahren. Gegen den amtierenden Vizemeister triumphierte das Landshuter DNL-Team mit 5:2 und 6:3, baute seine Erfolgsserie zum Saisonstart auf vier Siege in Folge aus und thront weiter an der Tabellenspitze.

„Meine Mannschaft hat mich wirklich beeindruckt. In beiden Spielen war alles drin, was man sich nur wünschen kann. Das war absolute Werbung für das Junioren-Eishockey“, frohlockte EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister. Der EVL-Nachwuchs zeigte sich bestens vorbereitet auf die aggressive Berliner Spielweise und erzielte durch eine feine Überraschungsaktion von Niklas Pill die Führung. Berlin drehte mit zwei Powerplay-Treffern im Mitteldrittel den Spieß um. Doch der EVL wich keinen Millimeter von seinem Matchplan ab und leitete durch eines von drei Toren in Überzahl die Wende ein. Für das „Highlight-Tor“ der Begegnung sorgte zweifelsfrei Kapitän Michael Franz, der mit einem Sololauf von „Coast to Coast“ den verdienten 5:2-Endstand besorgte. 

 

Tore: 1:0 (12.) Pill (Schinko), 1:1 (27.) Mik (Noack/Reichel), 1:2 (35.) Unger (Balzer/Grannas), 2:2 (38.) Baßler (Pfenninger/Zimmermann), 3:2 (46.) Zimmermann (Baßler), 4:2 (50.) Stanik (Schinko/Zimmermann), 5:2 (51.) M.Franz (Herz), Strafminuten: Landshut: 16, Berlin: 14, Zuschauer: 86.

 

Beim Saisondebüt von Leon Dubrawa zwischen den EVL-Pfosten machten die Gastgeber genau da weiter, wo sie am Samstag aufgehört hatten. Die Rot-Weißen erwischten den Favoriten aus dem Wellblechpalast in der ersten 20 Minuten eiskalt. Erst traf Elias Lindner als bereits eine Strafe gegen die Berliner angezeigt war, dann legte Michael Franz mit seiner bekannten Geradlinigkeit nach. Luis Schinko und Marco Baßler, die beiden Abstellungen aus der Oberliga-Mannschaft, schraubten das Resultat sogar auf 4:0. Mit dem 1:4 im Powerplay kurz vor Ende des ersten Drittels rochen die Gäste aber nochmal Lunte und kamen in der Folge bis auf 3:4 heran. „Auch diesmal sind wir aber nie nervös geworden, sondern haben geduldig auf unsere Chance gewartet und wurden in der Schlussphase belohnt. Es ist toll, die Entwicklung dieser Mannschaft zu beobachten. Die zwölf Punkte, die wir jetzt schon geholt haben, kann uns keiner mehr nehmen“, bilanzierte Meister.

 

Tore: 1:0 (9.) Lindner (Mühlbauer/Schinko), 2:0 (14.) M. Franz (Mühlbauer/Herz), 3:0 (15.) Schinko (Stanik/Jakob), 4:0 (16.) Baßler (Huber), 4:1 (20.) Noack (Reichel/Mik), 4:2 (25.) Kinder (Mik), 4:3 (33.) Grannas (Schmidt/Unger), 5:3 (51.) Lindner (Zimmermann/Baßler), 6:3 (58.) Baßler (S. Franz), Strafminuten: Landshut: 10, Berlin: 8, Zuschauer: 102.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ

 

Foto:    Reinhard Elsner

 

 

EVL-Kapitän Michael Franz ging mal wieder vorneweg und markierte gegen die Eisbären Juniors Berlin gleich zwei unnachahmliche Tore.