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Zwei EVL-Siege (4:1, 5:4) bei DNL-Schlusslicht Düsseldorfer EG

Mit reichlich Übergepäck in Form von sechs Punkten sind die U 20-Junioren des EV Landshut von ihrer Reise in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zur Düsseldorfer EG zurückgekehrt. Beim körperlich sehr robusten Schlusslicht setzte sich der EVL mit 4:1 und 5:4 durch, kehrte nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurück und rangiert mit bereits 25 Punkten aus elf Spielen auf Rang drei.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Wir haben uns sehr gut an die taktische Marschroute gehalten und aus einer guten Struktur heraus, sowie mit gutem Puckmanagement gespielt“, lobte EVL-Nachwuchschefcoach Rupert Meister. Spielentscheidend war im ersten Duell die schnelle Landshuter Reaktion auf das 1:1 der Düsseldorfer. Nicht nur, dass Niklas Pill den EVL nur 13 Sekunden später wieder in Führung schoss, spätestens das 1:3 durch Elias Lindner weitere 79 Sekunden danach war ein Wirkungstreffer. Mit Lindners zweitem Treffer zu Beginn des Schlussabschnitts war die DEG dann endgültig am Boden. Die Gäste hielten sich auch danach konsequent an ihren Matchplan und fuhren souverän den ersten Auswärtsdreier ein. Tore: 0:1 (19.) Herz (Huber/Sirovnik), 1:1 (25.) Gerharz (Günther/Purins), 1:2 (25.) Pill (Kapel/Lindner), 1:3 (26.) Lindner (Kapel/Pfenninger), 1:4 (42.) Lindner (Kapel), Strafminuten: Düsseldorf: 24, Landshut: 28, Zuschauer: 89.

 

 Foto: Reinhard Elsner

 

WIEDER AUF DEM HÖHENFLUG: Dank einer guten Organisation, großem Einsatz und viel Leidenschaft hat der EVL auch die Hürde Düsseldorfer EG gemeistert und im Rheinland die beiden ersten Auswärtssiege dieser Saison gefeiert. 

 

Ähnlich wie am Samstag startete der EVL auch in Spiel zwei mit viel Einsatz und Leidenschaft und hatte die Partie bis zum 4:0 voll im Griff. Danach leisteten sich die Gäste aber erstmals an diesem Wochenende einen defensiven Durchhänger, der die DEG wieder auf den Plan rief. Plötzlich hatten die Düsseldorfer Lunte gerochen, doch mit einem kühlen Kopf, viel Ruhe und der nötigen Disziplin brachten die Niederbayern den Sieg über die Zeit. Besonders auf seine Führungsspieler wie Kapitän Michael Franz, der sich seit Wochen mit einer schmerzhaften Hüftprellung durch die Spiele beißt, konnte sich der EVL zu jeder Zeit verlassen. „Jeder ist gewillt sein Bestes für die Truppe zu geben. Die Mannschaft steht wirklich fest zusammen“, hielt Meister fest. Und genauso soll es doch sein! Tore: 0:1 (10.) Schröpfer (Stanik/Bite), 0:2 (14.) Kapel, 0:3 (24.) Lindner (Kapel/S.Franz), 0:4 (28.) Jakob, 1:4 (30.) Ribnitzky (Lorer/Schulz), 2:4 (32.) Mannsfeld /Purins/Metelkov), 2:5 (34.) Mühlbauer (Jakob), 3:5 (54.) Perktold (Brachert/Lorer), 4:5 (55.) Purins (Metelkov/Bartuli), Strafminuten: Düsseldorf: 20, Landshut: 8, Zuschauer: 38.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ