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EVL-Nachwuchs unterliegt bei den Jung-Haien 1:2 nach Penaltyschießen und 1:4

 

Viel fehlte nicht, um dem Meisterschaftsfavoriten ein Bein zu stellen! Der Eishockey-Nachwuchs des EV Landshut hat in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) erneut bewiesen, dass er auch den deutschen Top-Teams auf Augenhöhe begegnen kann. Bei den Kölner Junghaien entführten die Niederbayern bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen immerhin einen Punkt aus der Domstadt. Spiel zwei ging mit 1:4 verloren.

 

„Dieses Wochenende soll uns motivieren, genauso weiterzumachen, um irgendwann die Lücke zu den Besten zu schließen“, resümierte EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister nach dem intensiven Wochenende am Rhein. Im ersten Vergleich boten die Landshuter dem Kölner DEL-Nachwuchs über 65 Minuten bei höchstem Tempo paroli und gingen durch Lukas Mühlbauer nicht unverdient in Führung. „Köln wurde im zweiten Drittel stärker, aber gerade in der Schlussphase hatten auch wir wieder unsere Chancen“, freute sich Meister über dem Punktgewinn beim Favoriten. Ein Erfolgsgarant war einmal mehr der starke Schlussmann Philipp Maurer, dem aber in der Penalty-Lotterie das Glück des Tüchtigen fehlte.

 

Tore: 0:1 (15.) Mühlbauer (Franz/Herz), 1:1 (38.) Marcinkevics (Gnyp/Betzold), 2:1 Gnyp (Penalty), Strafminuten: Köln: 16, Landshut: 12, Zuschauer: 74. 

 

   Foto Reinhard Elsner

HÖCHSTE INTENSITÄT: Nach den beiden Siegen über die Eisbären Juniors Berlin haben sich die EVL U 20-Junioren auch gegen die Kölner Junghaie teuer verkauft und entführten einen Punkt aus der Domstadt.

Im Sonntagsmatch war schon zu spüren, dass einige Landshuter aufgrund ihrer Erkältungen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Dennoch hatte auch der EVL seine Möglichkeiten und ließ innerhalb der ersten elf Minuten gleich vier Powerplay-Situationen liegen. Dagegen agierte Köln kaltschnäuzig, ging ausgerechnet in Unterzahl in Führung, schraubte das Resultat gleich bei der ersten Überzahl auf 2:0 und schaffte mit dem dritten Treffer 22 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels eine Vorentscheidung. Kurzum: Köln war in den entscheidenden Situationen die Mannschaft mit der größeren Routine und Cleverness. Genau da haben die EVL-Buam noch etwas Nachholbedarf. 

 

Tore: 1:0 (7.) Palka (Pietschmann/Spornberger), 2:0 (15.) Heyer (Palka/Gnyp), 3:0 (40.) Pietschmann (Palka/Geuß), 3:1 (51.) Herz (Mühlbauer/Franz), 4:1 (54.) Betzold (Hodi), Strafminuten: Köln: 14, Landshut: 8, Zuschauer: 74.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ