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EVL U 20-Junioren kommen den Playoffs nach Siegen gegen Augsburg (5:2, 3:2) immer näher.

Der EV Landshut kommt den Playoffs in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison immer näher. Die U 20-Junioren der Rot-Weißen haben mit viel Herz, Einsatz und großer Disziplin den nächsten Sechserpack eingefahren und mit zwei Siegen über den Augsburger EV (5:2, 3:2) einen wichtigen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt weiter distanziert.

„Man kann der Mannschaft hat nur ein großes Lob aussprechen. Wir haben es an diesem Wochenende geschafft, auch in Spielen, in denen es nicht hundertprozentig läuft, zu punkten“, bilanziert EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister nachdem seine Truppe gegen die bayerischen Schwaben wirklich an ihre Grenzen gehen mussten. Auf eigenem Eis geriet der EVL gleich bei der ersten Unterzahl-Situation in Rückstand, fand aber nur kurz darauf die passende Antwort. Michael Franz im Powerplay und Sebastian Stanik mit einem Alleingang drehten das Spiel zugunsten der Hausherren, ehe Lukas Mühlbauer seine Farben zu Beginn des Mittelabschnitts endgültig auf die Siegerstraße brachte. „Danach standen wir dann etwas zu offen und Augsburg ist nochmal rangekommen. Aber im letzten Drittel haben wir das Spiel wieder sehr gut kontrolliert“, freute sich Meister auch darüber, dass Comebacker Elias Rott kurz vor Schluss noch zu seinem ersten Saisontor kam.  

 

Tore: 0:1 (6.) Peter (Klozek/Bullnheimer), 1:1 (16.) Franz (Zimmermann/Mühlbauer), 2:1 (17.) Stanik (Bite), 3:1 (21.) Mühlbauer (Franz/Zimmermann), 4:1 (25.) Mühlbauer (Herz), 4:2 (31.) Peter (Der/Bakos), 5:2 (60.) Rott (Zimmermann/Franz), Strafminuten: Landshut: 12, Augsburg: 10, Zuschauer: 78.

 

  Foto: Reinhard Elsner

UND REIN DAMIT: Lukas Mühlbauer schnürte im Heimspiel gegen Augsburg einen Doppelpack. 

 

Beiden Teams war bei dem Duell in Augsburg anzumerken, dass die erste Partie enorm viel Kraft gekostet hatte. Dem EVL spielte die frühe Führung durch Kristofers Bite nach 52 Sekunden in die Karten und so baute Raul Jakob den Vorsprung sogar noch aus. Mit dem Anschlusstor durch Bakos setzte der AEV aber seine Gäste immer mehr unter Druck. Zwar hielten die Landshuter ihren Vorsprung bis ins Schlussdrittel, doch bei einer Drei gegen Fünf-Unterzahl mussten die Niederbayern doch den Ausgleich schlucken. Kurz darauf stellten aber die Dreihelmenstädter selber ihre Powerplay-Qualitäten unter Beweis. Sie trafen durch Mario Zimmermann zum 2:3, verteidigten anschließend mit Mann, Maus und einem bärenstarken Philipp Maurer im Tor und brachten den „Dreier“ über die Zeit.

 

Tore: 0:1 (1.) Bite (Lindner/Rott), 0:2 (12.) Jakob (Stanik/Schröpfer), 1:2 (14.) Bakos (Bullnheimer/Peter), 2:2 (45.) Bullnheimer(Hlozek/Länger), 2:3 (48.) Zimmermann (Mühlbauer/Pfenninger), Strafminuten: Augsburg: 10, Landshut: 18, Zuschauer: 107.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ