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EVL springt nach 2:1 und 2:3 nach Verlängerung gegen Augsburg auf Platz zwei in der DNL

 

Der EV Landshut mischt in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) weiter ganz oben mit. Die Rot-Weißen haben am Wochenende mit vier Punkten gegen den Augsburger EV nicht nur den direkten Vergleich mit den bayerischen Schwaben für sich entschieden, sondern auch Tabellenplatz zwei erobert. Die EVL-Cracks setzten sich in der Fuggerstadt mit 2:1 durch und unterlagen auf eigenem Eis knapp mit 2:3 nach Verlängerung.

 

Platz zwei nach fast der Hälfte der Hauptrunde, das hätten beim EVL auch die kühnsten Optimisten nicht für möglich gehalten. Dementsprechend positiv fällt auch die Zwischenbilanz der Führungsriege aus: „Vier von sechs möglichen Punkten an diesem Wochenende sind ein prima Ergebnis. Der Blick auf die Tabelle macht uns richtig Spaß und wir sind wirklich stolz auf die Leistungen der Mannschaft und des gesamten Trainerteams“, sagte EVL-Vorstand Horst Lippert, während Coach Rupert Meister ergänzt: „Uns ist am Wochenende auch noch unser Stamm-Torhüter Philipp Maurer ausgefallen ist. Leon Doubrawa hat seine Sache wirklich hervorragend gemacht. Das war mit eine der besten Teamleistungen dieser Saison“, lobte Meister seine Mannschaft, die in Augsburg viel Laufarbeit verrichten musste und taktisch egeschickt agierte. Die Landshuter gingen im Powerplay durch Lukas Mühlbauer in Front, ließen ihren Gastgebern wenig Raum zur Entfaltung und kassierten lediglich durch eine Einzelaktion des Augsburger Überfliegers Martin Hlozek den Ausgleich. Doch Mario Zimmermann ließ den EVL schließlich verdientermaßen jubeln.

 

Tore: 0:1 (31.) Mühlbauer (Zimmermann/Kapel), 1:1 (36.) Hlozek, 1:2 (41.) Zimmermann (Herz/Franz), Strafminuten: Augsburg: 8, Landshut: 6, Zuschauer: 94.

 

   Foto: Reinhard Elsner

JUBEL, TRUBEL, HEITERKEIT: Die EVL-U 20-Junioren durften sich über vier Punkte und den gewonnenen direkten Vergleich gegen den Augsburger EV freuen.

 

„Man merkt deutlich, dass wir in den letzten Wochen richtig Substanz gelassen haben. Auch mental ist diese Situation für die Mannschaft wirklich sehr anspruchsvoll. Aber dennoch ist dieser eine Punkt wirklich wertvoll“, hielt Meister fest. Augsburg agierte deutlich aggressiver als am Vortag und führte verdient, bevor Zimmermann die Hausherren bei einer Fünf gegen Drei-Überzahl zurück ins Spiel brachte. Hlozek nutzte einen Zuordnungsfehler der Landshuter in der eigenen Zone zum Ausgleich, doch so leicht ließ sich der EVL nicht abschütteln. Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber noch Möglichkeiten einen „Dreier“ einzufahren. Niklas Pill scheiterte am Pfosten, Sebastian Stanik brachte einen Alleingang nicht im Tor unter, aber Lukas Mühlbauer besorgte das verdiente 2:2. In der Verlängerung nutzte Augsburg einen etwas verunglückten EVL-Wechsel in Person ihres Ausnahmestürmers Hlozek zum

Zusatzpünkterl.

Tore: 0:1 (14.) Hlozek (Peter/Bullnheimer) , 1:1 (21.) Zimmermann (Lindner), 1:2 (40.) Hlozek (Länger/Peter), 2:2 (45.) Mühlbauer, 2:3 (64.) Hlozek (Bullnheimer), Landshut: 14, Augsburg: 14, Zuschauer. 132.

 

Quelle:Marcel Meinert / LZ