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U 20-Junioren verlieren gegen das Top-Team aus Köln mit 3:7 und 1:2

Da war nix zu machen! Die U 20-Eishockey-Cracks des EV Landshut blieben in den beiden Spitzenspielen der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) jeweils nur zweiter Sieger. Die Kölner Junghaie entführten mit einem 7:3 und einem 2:1-Erfolg alle sechs Punkte von der Isar, überholten damit den EVL auch in der Tabelle und sind jetzt ärgster Verfolger der Jungadler Mannheim.

Zwar haben die Dreihelmenstädter nun erstmals drei Spiele in Folge verloren, doch die Erfolgsbilanz vor der Deutschland Cup-Pause trübt das nicht. „Es ist schade, dass es gegen Köln nicht für Punkte gereicht hat, aber das Zwischenfazit ist dennoch sehr positiv. Wir haben mehr als die Hälfte der Hauptrunde absolviert, liegen auf Platz drei und haben ein gutes Polster auf die Nicht-Playoff-Plätze. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs zu arbeiten“, analysierte Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister. Köln lieferte in Landshut sein bestes erstes Drittel der Saison ab und sorgte mit einem schnellen 3:0 für klare Verhältnisse. Auch in der Folge fanden die EVL-Cracks dank etlicher Strafzeiten nur schwer in den Rhythmus und konnten den Favoriten nie wirklich in Gefahr bringen. 

Tore:   0:1 (1.) Reuß (Betzold), 0:2 (11.) Spornberger (Sennhenn/Pietschmann), 0:3 (14.) Pietschmann (Palka/Hodi), 1:3 (17.) Zimmermann (M.Franz/Mühlbauer), 1:4 (17.) Komov (Cornett/Chrobot), 1:5 (20.) Palka, 2:5 (20.) M.Franz (Mühlbauer/Zimmermann), 2:6 (31.) Betzold (Gnyp/Marcinkevics), 3:6 (54.) Mühlbauer (Zimmermann), 3:7 (59.) Betzold (Gnyp/Marcinkevics), Strafminuten: Landshut: 28, Köln: 14, Zuschauer: 204

 

  Foto: Reinhard Elsner

INS STRAUCHELN gerieten die Kölner Junghaie in Landshut nur kurzzeitig. Am Ende nahmen sie alle sechs Punkte mit nach Hause. 

Für das zweite Aufeinandertreffen konnten die Niederbayern nochmal alle Energiereserven mobilisieren und erzielten schon nach vier Minuten die Führung durch Maximilian Huber. Köln erhöhte in der Folge aber sukzessive Druck und Tempo, sodass EVL-Schlussmann Philipp Maurer auch nach dem ärgerlichen Ausgleichstreffer mehrfach spektakulär retten musste. Im Schlussdrittel nutzte der KEC die erste Überzahlsituation, um das Spiel zu drehen und ließ sich danach auf dem Weg zum Sechs Punkte-Wochenende nicht beirren. „Köln hat zwei herausragende Leistungen abgerufen. Dazu muss man ihnen gratulieren“, stellte Meister kurz und schmerzlos fest.

Tore: 1:0 (4.) Huber (Lindner/Pill), 1:1 (18.) Palka (Hodi/Gnyp), 1:2 (43.) Peitschmann (Hodi/Palka), Strafminuten: Landshut: 6, Köln: 4, Zuschauer: 103

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ