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DNL-Team des EVL meldet sich nach einem 3:6 in Regensburg mit einem klaren 6:1 zurück

 

Das zeugt von großer Moral! Allen widrigen Umständen zum Trotz haben die U 20-Junioren des EV Landshut am Wochenende aus der Not eine Tugend gemacht. Keine 24 Stunden nach einer 3:6-Schlappe beim EV Regensburg gewannen die Niederbayern das zweite Derby in der Oberpfalz souverän mit 6:1 und steckten dabei eine Reihe herber Nackenschläge weg.

 

Die Landshuter dominierten zwar die Anfangsphase an der Donau, doch mit dem Führungstreffer der Hausherren drehte sich der Wind. Unter den Augen von Regensburgs Oberliga-Coach Igor Pavlov, der beide DNL-Partien des Wochenendes verfolgte, spielte der EVR nun aggressiver und beherrschte den EVL über weite Strecken. Zwar konnte Gäste-Kapitän Michael Franz mit einer Einzelaktion noch den Ausgleich herstellen, doch danach zog Regensburg das Tempo wieder an schoss sich mit dem 4:1 bis zur 48.Minute in eine komfortable Ausgangsposition. „Wir waren zu weit weg vom Gegner. Regensburg hat auf dieses Spiel nur gewartet und hat sehr entschlossen agiert. Wir haben bis zum Ende alles probiert, doch es sollte nicht sein“, fasste EVL-Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister zusammen.

 

 

  Foto: Reinhard Elsner. 

REVANCHE GEGLÜCKT: Die Erleichterung bei den U 20-Junioren des EVL nach dem 6:1-Auswärtssieg beim EV Regensburg war groß. 

Tore: 1:0 (9.) Sauer (Herrmann/Dunham), 1:1 (24.) M.Franz (Mühlbauer/Stanik), 2:1 (33.) Krammer (Schwarz/Sauer), 3:1 (45.) Sauer (Zitzer), 4:1 (48.) Krammer (Zimmermann/Dosch), 4:2 (53.) M.Franz (Stanik), 5:2 (55.) Diel (Fichtl/Dunham), 5:3 (55.) Mühlbauer (Stanik/M.Franz), 6:3 (59.) Bühler, Strafminuten: Regensburg: 10, Landshut: 8, Zuschauer: 105.

 

Die Landshuter verloren in der Oberpfalz nicht nur das erste Spiel, sondern auch noch Elias Rott, der mit einem Haarriss in der Schulter mindestens sechs Wochen pausieren muss. Dazu meldete sich Michael Franz kurz vor dem Sonntagsmatch mit Schüttelfrost ab – keine idealen Voraussetzungen für eine Revanche. Doch der EVL warf alles in die Waagschale, agierte defensiv diszipliniert und war vor dem gegnerischen Gehäuse höchst effizient. Außerdem war Torhüter Philipp Maurer mal wieder ein echter Fels in der Brandung. „Vor dem Charakter dieser Mannschaft muss man alle Hüte ziehen“, zeigte sich Meister sehr erfreut über die Moral in seiner Truppe.

 

Tore: 0:1 (3.) Mühlbauer (Stanik/S.Franz), 0:2 (18.) Kapel), 1:2 (19.) Wolf (Schwarz), 1:3 (20.) Kapel (Pill/Lindner), 1:4 (31.) Pill (Lindner/Huber), 1:5 (55.) Lindner (Kapel), 1:6 (55.) Lindner (Kapel), Strafminuten: Regensburg: 10, Landshut: 6, Zuschauer: 63.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ