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Nach einer 1:6-Schlappe in Berlin, gelingt mit einem 6:2 postwendend die Revanche

 

Das war ein rundum gelungener Ausflug in die Bundeshauptstadt! Die U 20-Junioren des EV Landshut haben die Eisbären Juniors Berlin in der U 20 Division I der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) weiter auf sechs Punkte Distanz gehalten. Die EVL-Cracks haben zwar die erste Begegnung im altehrwürdigen Wellblechpalast klar mit 1:6 verloren, entschieden aber Spiel zwei mit 6:2 für sich. Dank dreier Siege in vier Spielen gegen die Eisbären hat der EVL nun auch den direkten Vergleich mit den Eisbären für sich entschieden.

 

Ohne eine handvoll wichtiger Stammspieler wurden die Landshuter in Berlin-Hohenschönhausen in der Defensive regelrecht überrumpelt. Während die Eisbären die entscheidenden Zweikämpfe gewannen und sich schnell einen beruhigenden Vorsprung herausschossen, ließen die Niederbayern im Verlaufe der Partie zu viele Großchancen liegen. Nach dem fünften Gegentreffer bekam Leon Doubrawa im EVL-Tor noch ein wenig Spielpraxis in einer fairen Partie mit nur einer Strafzeit. Für den Ehrentreffer zugunsten der niemals aufsteckenden Gäste sorgte ausgerechnet Florian Maierhofer, der sein Comeback nach ausgeheiltem Kahnbeinbruch feierte.

 

Tore: 1:0 (9.) Mik (Noack/Puttkammer), 2:0 (12.) Schmidt (Reichel/Grannas), 3:0 (18.) Rodin (Mik/Puttkammer), 4:0 (32.) Schmidt (Grannas), 5:0 (35.) Noack (Kinder/Rodin), 6:0 (40.) Unger (Karrer/Kanya), 6:1 (50.) Maierhofer (Stanik/Schröpfer), Strafminuten: Berlin: 0, Landshut: 2, Zuschauer: 102.

 

  Foto: Reinhard Elsner. 

Mit Vollgas in Richtung Eisbären-Käfig: Maximilian Herz gehörte zu den Landshuter Torschützen beim 6:2 bei den Eisbären Juniors Berlin. 

 

„Das war eines der besten Drittel in dieser Saison. Wir haben das Tempo vorgegeben, sind schnell ins Rollen gekommen und haben auch zwei Unterzahlsituationen gut überstanden. Das war eine Augenweide. Allergrößten Respekt vor meiner Mannschaft“. EVL-Nachwuchscheftrainer geriet bei der Analyse des Auftaktabschnitts regelrecht ins Schwärmen. Zum wiederholten Male zeigten die Rot-Weißen eine beeindruckende Reaktion nach einer Niederlage und schossen die Eisbären in den ersten 20 Minuten mit einem 5:0 quasi aus dem eigenen Käfig. „Hinten raus“ waren den Landshutern die Strapazen des Wochenendes zwar deutlich anzumerken, doch in Gefahr geriet der deutliche Auswärtserfolg in keiner Phase.

 

Tore: 0:1 (7.) M.Franz (Mühlbauer/Pfenninger), 0:2 (9.) Herz (Gabriel/Mühlbauer), 0:3 (9.) Lindner (Pill/Kapel), 0:4 (10.) Stanik, 0:5 (20.) Pfenninger (Lindner), 1:5 (33.) Rodin (Kinder/Noack), 1:6 (37.) Pill (Kapel/Gabriel), 2:6 (44.) Reichel (Grannas/Shevyrin), Strafminuten: Berlin: 6, Landshut: 6, Zuschauer. 98.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ