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2:5 in Regensburg und 3:6 gegen Tölz – Heute (19 Uhr) Jahresabschluss gegen die Junglöwen

 

Auf der Zielgerade des Eishockey-Jahres scheint den Nachwuchs-Puckjäger des EV Landshut etwas die Puste auszugehen. Die U 20-Junioren blieben in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) punktlos und verloren nicht nur beim EV Regensburg mit 2:5, sondern auch zum zweiten Mal in dieser Saison gegen den Tabellenletzten EC Bad Tölz (3:6). Dennoch steht bereits jetzt fest, dass die EVL-Cracks das Jahr auf Platz drei der U 20 Division I beenden werden. Zum Jahresabschluss geht es heute (19 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) erneut gegen das Schlusslicht EC Bad Tölz. Dort wollen die Landshuter alles daransetzen, die Sonntagsschlappe wiedergutzumachen.

 

„Es ist das eingetreten, was ich etwas befürchtet habe. Wir konnten nicht mehr die nötige Energie freisetzen“, hielt EVL-Nachwuchscheftrainer Rupert Meister fest. Regensburg gewann vor allem im Eröffnungsabschnitt die wichtigen Zweikämpfe und schoss sich frühzeitig auf die Siegerstraße. Der EVL brachte sich durch die Tore von Lukas Mühlbauer und Kapitän Michael Franz noch zweimal in Schlagdistanz, doch gerade in den letzten 20 Minuten hatte der EVL nichts mehr entgegenzusetzen. Als Nicolas Sauer (42.) auf 5:2 stellte, war die Messe gelesen.

 

Tore: 1:0 (4.) Dunham (Grossrubatscher/Nirschl), 2:0 (6.) Herrmann (Birner), 3:0 (16.) Sauer (Dosch), 3:1 (20.) Mühlbauer (M.Franz/Herz), 4:1 (29.) Nirschl, 4:2 (38.) M.Franz (Zimmermann/Mühlbauer), 5:2 (42.) Sauer (Dosch/Bühler). Strafminuten: Regensburg 16, Landshut 14, Zuschauer: 78.

 

  Foto: Reinhard Elsner

 

WÜTENDES ANRENNEN: Die U 20-Junioren des EVL – hier mit Kapitän Michael Franz - hatten gegen die Tölzer Junglöwen Chancen für drei Spiele, unterlagen aber am Ende mit 3:6. 

Das Liga-Schlusslicht aus dem Oberland wird so langsam aber sicher zum Landshuter Angstgegner. Die beiden einzigen Saisonsiege fuhren die Tölzer gegen den EVL ein. Obwohl die Niederbayern doppelt so viele Torschüsse absetzten, wie die Gäste, gingen sie mit leeren Händen vom Eis. „Bad Tölz konnte sich auf seinen Torwart verlassen, hat mit wenigen Kontern Lunte gerochen und uns eiskalt erwischt. Wir müssen einfach viel mehr aus unseren Möglichkeiten machen“, hielt Meister nach einer wahrlich kuriosen Partie, in der Landshut die Chancen hatte, Tölz aber die Tore machte, fest.

 

Tore: 1:0 (8.) Mühlbauer (Pfenninger/Herz), 1:1 (10.) Tosto (Hirschberger/Jäger), 1:2 (13.) Jäger (Slezak/Leitner), 1:3 (22.) Tosto (Hirschberger), 2:3 (32.) Mühlbauer (Huber/M.Franz), 2:4 (36.) Hirschberger (Fischer/Strohmenger), 2:5 (42.) Jäger, 2:6 (49.) Tosto (Jäger/Slezak), 3:6 (59.) Mühlbauer (M.Franz/Lindner), Strafminuten: Landshut: 8, Bad Tölz: 18, Zuschauer: 103. 

 

Im zweiten Vergleich mit dem EC Bad Tölz müssen die Landshuter heute ohne Kristofers Bite auskommen, der sich in Regensburg eine Gehirnerschütterung zuzog. Außerdem ist Rok Kapel zur slowenischen U 20-Nationalmannschaft gereist. Eventuell gibt es kurzfristig aber noch Unterstützung aus dem Oberliga-Team. „Das Ergebnis vom Sonntag hat natürlich keinem gefallen. Ich hoffe, dass wir daraus lernen können“, sagte Meister. Gerade im Hinblick auf die Herausforderungen im neuen Jahr könnte etwas zusätzlicher Winterspeck nicht schaden. In den letzten zehn Spielen der Hauptrunde geht es alleine fünfmal gegen Tabellenführer Jungadler Mannheim.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ