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U 20 des EVL unterliegt Meisterschaftsfavorit Köln mit 1:3 und schlägt Düsseldorf (4:3 nach Verlängerung)

Mit zwei Punkten im Kofferraum ist der EV Landshut von der letzten großen Auswärtsfahrt in der Hauptrunde der Saison in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zurückgekehrt. Zwar mussten sich die Rot-Weißen den Kölner Junghaien mit 1:3 beugen, dafür gelang bei der Düsseldorfer EG ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung. Dass der EVL die Hauptrunde als Tabellendritter beendet, stand schon vor dem Wochenende fest.

 

„Köln ist für mich der absolute Meisterschaftsfavorit. Das haben sie auch gegen uns eindrucksvoll bestätigt“, zog Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister nach dem Gastspiel bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Bilanz. Vor allem Torhüter Philipp Maurer war es zu verdanken, dass der EVL keine höhere Schlappe einstecken musste. „Wir haben uns zwar mit Händen und Füßen gewährt, aber letztlich zu viele Scheibenverluste produziert. Deshalb war der Sieg hoch verdient. Köln ist momentan der Maßstab und wir wissen, was uns in einem möglichen Halbfinale erwarten können“, sagte Meister.

 

Tore: 1:0 (10.) Reuß (Betzold/Komov), 1:1 (39.) Pill, 2:1 (48.) Reuß (Betzold/Aichinger), 3:1 (54.) Betzold (Reuß/Senhenn), Strafminuten: Köln: 6, Landshut: 10, Zuschauer: 79.

 

Düsseldorf wollte gegen die Niederbayern die letzte Chance ergreifen, doch noch das Playoff-Ticket zu lösen. Doch der EVL konnte sich defensiv mal wieder auf seinen Schlussmann verlassen und arbeitete nach einer klaren Pausenansprache von Rupert Meister im Mitteldrittel wesentlich zuverlässiger gegen die Scheibe. Die DEG nutzte allerdings eine doppelte und eine einfache Überzahl um das Spiel im Schlussabschnitt zu drehen. Doch der EVL ließ mal wieder nicht locker: Als Torwart Maurer sein Gehäuse schon verlassen hatte, nutzten die Gäste die numerische Überlegenheit zum späten Ausgleichstreffer durch Elias Lindner. „Das war der entscheidende Genickschlag für Düsseldorf. In der Verlängerung haben wir uns dann den Zusatzpunkt geholt. Das ist eine wichtige Erfahrung für die Mannschaft, dass wir auch in so engen Situationen und ohne Torwart auf dem Eis erfolgreich sein können“, hielt der Trainer fest.

 

Tore: 0:1 (32.) Pill (Lindner/Merz), 1:1 (38.) Metelkov (Jakob/Horschel), 1:2 (42.) Kaprl (Gabriel), 2:2 (48.) Volkmann (Krug/Stähle), 3:2 (49.) Mansfeld (Ribnitzky/Purins), 3:3 (58.) Lindner (Kapel/Pfenninger), 3:4 (63.) Mühlbauer (Franz/Bite), Strafminuten: Düsseldorf: 4, Landshut: 8 + 10 Mühlbauer (Check gegen Kopf und Nacken), Zuschauer: 44.

 

Quelle: Marcel Meinert / LZ