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Bereits am Freitag Mittag ging die Fahrt los Richtung SAP Arena in Mannheim. In der schönen Nebenhalle, fand am späten Nachmittag das vorgezogenen Turnierspiel der Mannheimer gegen die Bietigheim Steelers statt. Anschließend wurde die Mannschaft von den Veranstaltern zum DEL Spiel Adler Mannheim gegen Iserlohn Roosters eingeladen. Sowohl die Kulisse von 11500 Zuschauern als auch die gesamte Anlage mit drei Eisflächen beeindruckte die jungen Cracks enorm.

Der Spielplan des Turniers deutet bereits die enorme Belastung der nächsten beiden Tage an. Schon in der Vorrunde waren 6 Spiele a 2 X 20 Minuten zu absolvieren. In der Endrunde waren nochmals zwei Matches vorgesehen.

Nach ausgiebigem Frühstück und den gewöhnlichen Vorbereitungen ging es zum ersten Spiel gegen die Pustertal Juniors aus Italien. Die Young Cannibals bezwangen den unbekannten Gegner mit 4:1. Als zweiter Kontrahent stellte sich sofort nach Eisbereitung die gastgebende Mannschaft vom MERC Mannheim vor. Diesen wurde die zweite Turnierniederlage mit einem klaren 7:1 beigebracht. Die Bietigheim Steelers waren nach dem Match gegen die „Wing 49" aus Tschechien anscheinend schon angeschlagen und gingen mit 13:0 gegen die Isarstädter unter. Der erste Tag wurde mit einem fast ebenso hohen Sieg gegen die Tschechen mit 11:2 abgeschlossen.

Nach dem ersten Turniertag waren nur die Landshuter und das Team vom bayerischen Nachbarn des SC Reichersbeuern ohne Punktverlust. Und dieses Spitzenspiel sollte gleich am Morgen des zweiten Tages stattfinden. Die Oberbayern hatten den besseren Start in den Tag und besiegten die Young Cannibals mit 1:4. Die Mannschaft war jetzt richtig wach, denn der starke Gegner aus Wien die „48er Tigers" wurden souverän mit 4:1 in die Kabine geschickt. Nachdem die Reichersbeurer überraschend gegen die Mannheimer verloren belegten die beiden bayerischen Mannschaften die ersten beiden Plätze in der Vorrunde mit dem Vorteil beim SC Reichersbeuern. Im Spiel um den Einzug in das Finale traf man erneut auf die österreichische Mannschaft. Ab jetzt schien Hitchcock die Regie zu führen. Denn die Wiener lagen nach 24 Minuten mit 3:1 in Front mussten aber in der selben Minute den Anschlusstreffer und in der 31. Minute den Ausgleich hinnehmen. Im entscheidenden Penaltyschießen machte der Landshuter Torwart seine Sache besser und ließ keinen Treffer zu, während die Niederbayern ein Tor verbuchen konnten. Die Spieler fielen im Freudentaumel über sich her.

Zeitgleich musste Reichersbeuern, in der anderen Halle, gegen die Tschechen ebenfalls ins Penaltyschießen. Die Entscheidung fiel auch hier zu Gunsten der Bayern aus.

Mit der Begegnung SC Reichersbeuern gegen den EV Landshut war das Finale mit den besten Mannschaften des Turniers besetzt. Anscheinend wurden die Vorstellungen von Coach Georg Herrmann jetzt voll umgesetzt. Denn die Landshuter legten los wie die Feuerwehr und brachten die gegnerische Abwehr ein ums andere mal in Verlegenheit. Völlig verdient war dann auch die 3:0 Führung bis zur 22. Minute. Der Anschlusstreffer der Oberbayern brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept und der Puck fand noch dreimal den Weg ins gegnerische Tor zum Endstand von 6:1.

Die Revanche für die Niederlage am Morgen kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

Mit einem Turniersieg und einem Torverhältnis von 50:13 haben alle Mannschaftsteile hervorragendes geleistet.

Torschützen:
Mayenschein Jakob 15, Retzer Max 9, Busch Valentin 5, Gröger Markus 5, Kopp Valentin 4, Herzog Jonas 3, Lichnovsky Thomas 3, Abstreiter Leon 2, Eigner Lars 1, Fruth Max 1, Granz Oliver 1, Koller Christian 1

Tabelle:
1) EV Landshut
2) SC Reichersbeuern
3) „48er Tigers" Wien„Wing 49"
4) „Wing 49" Ladislava Lubiny Tschechien
5) MERC Mannheim
6) SC Bietigheim
7) Pustertal Juniors Bruneck Italien