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EV Landshut - Nachwuchs

Autor: Marcel Meinert
Das war unheimlich wichtig! Der EV Landshut hat im Kampf um den Playoff-Einzug in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) einen echten Meilenstein gesetzt. Gegen den Tabellennachbarn Krefelder EV verbuchten die Niederbayern in zwei Heimspielen fünf Punkte, zogen an den Rheinländern vorbei und rangieren jetzt auf Tabellenplatz sieben. Im ersten Spiel setzten sich die Gastgeber mit 3:2 nach Penaltyschießen durch, ließen dabei aber fahrlässig einen Punkt liegen. Bis Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit führte der EVL noch mit 2:0. Dafür ließen die Hausherren im zweiten Duell aber nichts anbrennen und gewannen klar mit 7:3.

Der Punktverlust im ersten Spiel war mal richtig ärgerlich. Landshut war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft und führte in der Schlussphase verdient mit 2:0. Dann funktionierte aber die Krefelder Überfalltaktik perfekt. Nach einer Auszeit in der letzten Spielminute nahmen die Jungpinguine ihren Torhüter vom Eis und erzielten mit Unterstützung des sechsten Feldspielers nicht nur den 1:2-Anschlusstreffer, sondern schafften 24 Sekunden nach dem ersten Tor auch noch den Ausgleich. Genau 21 Sekunden vor dem Ende hatten die Gastgeber also ihre scheinbar komfortable Führung aus der Hand gegeben. Doch in der Folge verlor der EVL nicht den Kopf, sondern blieb im Penaltyschießen abgeklärt genug. Marc Schmidpeter und Stefan Loibl trafen jeweils, während der starke Schlussmann Marco Eisenhut zwei KEV-Versuche abwehrte und damit den Zusatzpunkt sicherte.
Tore: 1:0 (18.) Wagner (Schaludek), 2:0 (38.) Schmidpeter (Sedlar/Krämmer), 2:1 (60.) Seemann/Bauermeister), 2:2 (60.) Steenssens (Bauermeister), 3:2 (Penalty) Schmidpeter. Strafminuten: Landshut: 8, Krefeld: 2.
Am Sonntag legten die Spieler von Trainer Ewald Steiger noch mal eine Schippe drauf und zeigten sowohl spielerisch, läuferisch als auch kämpferisch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dank hoher Laufbereitschaft und guter spielerischer Ideen hatten die Gastgeber ein deutliches Übergewicht und münzten dieses auch in Tore um. Spielentscheidend war letztlich die starke Leistung der Special-Teams. Alleine vier der sieben Tore markierte der EVL mit einem Mann mehr auf dem Eis und erspielte sich so verdientermaßen drei Punkte.
Tore: 1:0 (2.) Schaludek (Loibl), 2:0 (9.) Sedlar (Ujcik), 3:0 (19.) Ujcik (Loibl/Schaludek), 3:1 (22.) Bauermeister (Pfänder/Steenssens), 4:1 (26.) Sedlar (Loibl/Ujcik), 4:2 (37.) Shevvrin (Steenssens/Klein), 5:2 (42.) Sedlar, 6:2 (50.) Schmidpeter (Wagner/Sedlar), 7:2 (52.) Loibl, 7:3 (60.) Bauermeister (Shevyrin). Strafminuten: Landshut: 18, Krefeld: 18.
Schüler spielen zwei Kantersiege heraus
Ähnlich erfolgreich traten auch die Schüler in der Bundesliga-Zwischenrunde auf und spielten zwei echte Kantersiege heraus. Erst schossen die Rot-Weißen den ESV Kaufbeuren mit 7:0 ab und ließen dann noch ein 11:2 gegen den Augsburger EV folgen. Gegen die Konkurrenz aus dem Allgäu steckten die Niederbayern auch eine Spieldauerstrafe gegen Kapitän Markus Gröger problemlos weg. Im Aufeinandertreffen mit dem AEV starteten die Hausherren mit sechs Toren im ersten Drittel und feierten ein echtes Schützenfest. Die Landshuter Treffer erzielten Valentin Busch (3), Max Daubner (3), Jakob Mayenschein (2), Neal Samanski (2), Max Retzer (2), Max Fruth (2), Leon Abstreiter, Christian Koller, Armin Rotzinger und Oliver Granz.