Concept Sports

U20 Junioren

U 20-Junioren des EVL starten mit zwei Kantersiegen (8:0 und 5:1) gegen den EC Bad Tölz

Das ist mal ein echter Knallstart! Die Eishockey-U 20-Junioren des EV Landshut sind in der neu gegründeten U 20 Division I in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) gleich am ersten Wochenende auf Anhieb an die Tabellenspitze gezwungen. Die rot-weißen Puckjäger schossen den EC Bad Tölz mit 8:0 und 5:1 vom Eis und zeigten dabei nicht nur eine starke Frühform, sondern grüßen nun auch von Tabellenplatz eins.

 

„Das war ein rundum gelungener Auftakt und ein tolles Auftreten meiner Mannschaft“, zeigte sich EVL-Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister hochzufrieden mit den ersten beiden Pflichtspielen seiner Buam. Im ersten Drittel war das Duell mit den Tölzer Junglöwen, die mit zwei DEL 2-Spielern im Kader antraten, aber noch von großem Respekt geprägt. Doch je länger das Spiel dauerte, desto dominanter trat der EVL auf. Angeführt von Luis Schinko und Marco Baßler, den beiden „Leihgaben“ aus dem Oberliga-Team, drehten die Rot-Weißen so richtig auf. Ab dem 1:0 von Luis Schinko gab es praktisch kein Halten mehr. Zwischen der 31. und 34. Minute war bei vier Landshuter Toren praktisch jeder Schuss ein Treffer. „So etwas habe ich auch selten erlebt. Da waren einige wunderbar heraus gespielte Tore dabei“, freute sich Rupert Meister über den vielversprechenden Saisonstart.  

 

Tore: 1:0 (22.) Schinko (Maierhofer), 2:0 (25.) M. Franz, 3:0 (31.) Baßler (Schinko/Kapel), 4:0 (32.) Mühlbauer (Zimmermann), 5:0 (33.) Schröpfer (Pill), 6:0 (34.) Mühlbauer (M. Franz), 7:0 (49.) Baßler (Lindner/Kapel), 8:0 (55.) Baßler (Pfenninger/Kapel), Strafminuten: Landshut: 10, Bad Tölz: 16, Zuschauer: 60.

 

Spiel zwei gegen die Raubkatzen aus dem Oberland bestärkte Rupert Meister in seiner Einschätzung, dass seine Truppe in der Vorbereitung gut gearbeitet hat. Während Schinko und Baßler nicht mehr zur Verfügung standen, waren nun Kapitän Michael Franz, der schon in der vierten Minute im Powerplay das 1:0 erzielte, oder auch Lukas Mühlbauer – er glänzte mit einem Doppelpack – die absoluten Führungsspieler. Dazu ließ das Team geschickt die Scheibe laufen und sorgte schon mit dem 3:0 zur ersten Pause für einen beruhigenden Vorsprung. Auch die Neuzugänge, wie Maximilian Herz und Sebastian Stanik, die den zweiten Landshuter Treffer herausgearbeitet haben, zeigten sich bestens integriert. Die beiden einzigen Wehrmutstropen an diesem Wochenende waren die Handverletzung von Florian Maierhofer am Samstag, die sich aber glücklicherweise nicht als Bruch herausstellte und das einzige Gegentor, dass Goalie Philipp Maurer in den beiden Spielen schlucken musste. „Ein Double Shut Out“ wäre schon schön gewesen“, schmunzelte Meister.

 

Tore: 1:0 (4.) M. Franz (Herz), 2:0 (8.) Herz (Gabriel/Stanik), 3:0 (17.) Mühlbauer (M.Franz/Herz), 4:0 (32.) Jakob (Lindner), 4:1 (54.) Fischer (Fichtner), 5:1 (59.) Mühlbauer (M. Franz), Strafminuten: Landshut: 10 + 10 Jakob (Faustschlag), Bad Tölz: 12 + 10 Dainora (Faustschlag), Zuschauer: 70. Ebenfalls auf Erfolgskurs sind weiter die U 11-Junioren, die auch ihr zweites Vorbereitungsturnier in Miesbach souverän für sich entschieden haben. Die von Martin Cinibulk betreuten EVL-Youngster feierten gegen EHF Passau (17:4), sowie Gastgeber TEV Miesbach (18:6) zwei echte Kantersiege und wiesen auch die Starbulls Rosenheim mit 6:4 in die Schranken.

Quelle: Marcel Meinert / LZ

Die U 20 DNL Division I verlangt den Vereinen viel ab – vom Verband kommt bisher wenig zurück

Die Diskussionen unter der Club-Vertreter im Rahmen der jüngsten Strukturreform im deutschen Eishockey-Nachwuchs waren lang und intensiv. Jetzt erwacht die neue U 20 DNL Division I und muss beweisen, ob sie den Vorschusslorbeeren der Verbandsvertreter gerecht werden kann. Die Vorbereitungen auf die Premierensaison verliefen dabei eher schleppend und auch von einer großen Euphorie ist gerade ein halbes Jahr nach dem Gewinn der Silbermedaille von Pyeongchang nicht viel zu spüren. „Der DEB hat mit der neuen Division I Strukturen geschaffen, um den Leistungssport zu stärken. Von den Vereinen wird eine hohe Flexibilität erwartet. Aus meiner Sicht wird es jetzt aber auch Zeit, dass der DEB in die Gänge kommt“, fordert EVL-Nachwuchschefcoach Rupert Meister signifikante Verbesserungen der Liga, speziell in der Außendarstellung. Wer sich über die Liga, in der sich fortan die besten deutschen Nachwuchsspieler messen sollen, informieren will, findet in den Untiefen der DEB-Seite lediglich Spielplan und Tabelle. Über die Sommerpause ist es nicht gelungen, für die neue Liga eine eigene Website auf die Beine zu stellen, geschweige denn eine Generalvermarktung voranzutreiben. Diese aber ist für viele Verantwortliche essentiell, will man auch in der Nachwuchsarbeit vom Olympia-Coup des Nationalteams profitieren. „Es wird immer wieder betont, dass diese Division I ein elitärer Kreis ist. Hier spielen die besten deutschen Nachwuchsspieler und rein leistungsmäßig ist das Niveau sicher mit dem der DEL 2 vergleichbar. Aber in der Öffentlichkeit bekommt man davon nichts mit“, erwartet Rupert Meister, dass sich der Verband diesem Thema unverzüglich annimmt, damit sich der Stellenwert des Eishockey-Nachwuchses noch deutlich verbessert. Darüber hinaus rieben sich die Vereinsvertreter beim Betrachten des Spielplans verwundert die Augen. Dass eine Zweieinhalbfachrunde in der Planung ihre Tücken beinhaltet, versteht sich von selbst. Doch das reicht sicher nicht aus, um beispielweise zu erklären, warum der EVL mit sechs Heimspielen in die Saison startet oder innerhalb der letzten sechs Spieltage gleich viermal die Schläger mit den Jungadlern Mannheim kreuzen muss. Kurzum: Der Anfängerfehler sind genug gemacht und der DEB wäre sicher gut beraten, in Sachen Professionalität mit einem guten Beispiel voranzugehen. Ansonsten läuft man Gefahr eine weitere Chance, die Nachwuchsarbeit im deutschen Eishockey zu stärken, verstreichen zu lassen.  

Quelle: Marcel Meinert

Mit der Neueinteilung der Jahrgänge im Deutschen Eishockey-Nachwuchs geht natürlich auch ein neuer Modus einher. In der U 20 DNL Division I treffen mit den Jungadlern Mannheim, dem EC Bad Tölz, den Kölner Haien, den Eisbären Juniors Berlin, der Düsseldorfer EG, dem EV Regensburg, dem EC Bad Tölz und dem EV Landshut die derzeit acht besten deutschen U 20-Teams aufeinander. In der Hauptrunde warten auf alle Mannschaften in einer Zweieinhalbfachrunde insgesamt 35 Begegnungen. Die ersten sechs Teams qualifizieren sich dabei für die Meisterschafts-Playoffs. Während der Hauptrundenmeister und sein Vize direkt für die Halbfinals qualifiziert sind, spielen die Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs in zwei Viertelfinal-Playoffs (Modus „Best of Three“) die beiden übrigen Halbfinalisten durch. Die Teams auf den Plätzen sieben und acht kämpfen mit den besten beiden Mannschaften aus der U 20 DNL Division II, um zwei Plätze in der U 20 Division I in der Saison 2019/2020. Gespielt wird, wie in der vergangenen Saison auch, in einer Einfachrunde mit insgesamt sechs Partien pro Verein.

Quelle: Marcel Meinert

 

 

Die U 20-Junioren starten mit zwei Heimspielen gegen Bad Tölz in die neue DNL-Saison

Die nächste Eiszeit beginnt jetzt! Bereits drei Wochen vor den Profis starten heute die Nachwuchs-Puckjäger des EV Landshut in die neue Spielzeit. Das Aushängeschild sind die neu zusammengesetzten U 20-Junioren, die sich weiterhin mit den besten deutschen Nachwuchsteams messen dürfen und ihre Premiere in der neuen U 20 DNL Division I feiern. Zum Auftakt gastiert am Samstag (17 Uhr) und Sonntag (11 Uhr) der bayerische Rivale EC Bad Tölz im Eisstadion am Gutenbergweg.

Die EVL-Fans, die traditionell auch den Nachwuchs lautstark unterstützen, dürfen sich auf einige hochinteressante neue Gesichter freuen. Ein Umbruch war nach insgesamt 14 Abgängen zum Ende der vergangenen Saison – alleine fünf Eigengewächse verstärken ab sofort das Oberliga-Team – nämlich unvermeidbar. Nachwuchs-Cheftrainer Rupert Meister kann aber dennoch auf eine verschworene, extrem homogene Einheit bauen. Als absolute Führungsspieler dürften der neue Kapitän Michael Franz, Torhüter Philipp Maurer, Verteidiger Paul Pfenninger, der bereits im Vorjahr viel Verantwortung übernahm oder auch Lukas Mühlbauer gelten. Außerdem wussten im Rahmen der knallharten und effizienten Vorbereitung in der die Landshuter in vier Spielen gegen die direkte Konkurrenz aus Augsburg und Regensburg ungeschlagen blieben, auch die drei neuen Kontingentspieler zu überzeugen. Während der Lette Kristoffers Bite und Nik Sirovnik aus Slowenien vor allem die Defensive stabilisieren sollen, könnte der Slowene Rok Kapel, der zuletzt für die Kölner Junghaie in der DNL spielte, ein Eckpfeiler in der Offensive werden. Allerdings können von den drei Ausländern immer nur zwei spielen. „Wir haben uns ganz bewusst für diese Variante entschieden, weil wir möglichst immer beide Positionen besetzen wollen. Außerdem schüren wir auch den leistungsfördernden Konkurrenzkampf und geben drei Spielern die Chance, unser Programm kennenzulernen. Wir hatten für diese Positionen wirklich etliche Anfragen“, sagt Meister, der auch noch erklärt, warum er gleich auf zwei ausländische Verteidiger setzt. „Unsere Offensive ist sicher konkurrenzfähig, aber wir haben die wohl jüngste Abwehr der Liga. Wir haben unsere vier besten Verteidiger aus der Vorsaison verloren. Da mussten wir unbedingt etwas machen“, sagt Meister, der außerdem noch vier Spieler von den Starbulls Rosenheim, die die Qualifikation für die neue Division I verpasst haben, loseisen konnte. Dementsprechend dürfte der Kader nun über die notwendige Tiefe verfügen, wobei alle hoffen, von einer ähnlichen Verletzungsmisere wie im Vorjahr verschont zu bleiben. Aktuell steht den Niederbayern lediglich Elias Rott (Rippenbruch) nicht zur Verfügung. Rupert Meister schließt sicherheitshalber weitere Nachverpflichtung ausdrücklich nicht aus, stärkt seinem Team aber demonstrativ den Rücken: „Ich vertraue dieser Truppe total. Bei uns ragt keiner heraus. Wir kommen über das Kollektiv und unsere Kompaktheit. Das soll unser Erfolgsmodell sein. Ich hoffe, dass wir auch von unseren Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr gesammelt haben, profitieren können, um das Beste aus unserer Außenseiterposition zu machen“, bringt es der Coach auf den Punkt. Und am liebsten wollen die Rot-Weißen damit schon an diesem Wochenende gegen den EC Bad Tölz beginnen. Die Oberländer verfügen traditionell über eine läuferisch und technisch bestens ausgebildete Mannschaft, die auch in dieser Saison oben mitmischen will. Im Vorjahr trafen beide Teams zuletzt in der Qualifikationsrunde zur Division I aufeinander – beide Partien gingen knapp mit 3:2 an die oberbayerischen Junglöwen. „Wir wissen nicht genau, was auf uns zukommt. Aber Bad Tölz hat immer ein großes Reservoir an sehr guten Spielern. Das werden wir sicher auch in diesem Jahr wieder sehen“, meint Meister und stellt vor dem ersten Bully der Saison noch schnell das Saisonziel klar: „Wir wollen uns weiterhin unter den besten acht Nachwuchsmannschaften Deutschlands etablieren und weiterhin zu den besten Standorten in Deutschland gehören.“ Na dann kann´s ja endlich wieder losgehen!

 Kader EV Landshut U 20-Junioren Saison 2018/19

Tor: Philipp Maurer, Leon Dubrawa Verteidigung: Simon Franz, Niklas Gabriel, Maximilian Huber, Raul Jakob, Paul Pfenninger, Lukas Brummer, Kristofers Bite, Nik Sirovnik, Mario Zimmermann. Angriff: Louis Anders, Liam Berger, Michael Franz, Maximilian Herz, Rok Kapel, Elias Lindner, Florian Maierhofer, Lukas Mühlbauer, Niklas Pill, Elias Rott, Daniel Schroepfer, Sebastian Stanik.   Zugänge: Kristofers Bite (Bodens HF/Schweden), Nik Sirovnik (Pori Ässät/Finnland), Rok Kapel (Kölner Haie DNL), Mario Zimmermann, Maximilian Herz, Florian Maierhofer, Sebastian Stanik (alle Starbulls Rosenheim DNL). Abgänge: Luca Trinkberger, Luca Zitterbart, Alexander Ehl, Marco Baßler, Luis Schinko (alle EV Landshut Oberliga), Carlo Schwarz, Lars Eigner, Vinzenz Maier (alle EV Moosburg), Peter Spornberger (Kölner Haie DNL), Alexander Dersch (Charlottetown Islanders/Kanada), Johannes Brunner, Samuel Senft (beide Deggendorfer SC DNL), Michael Haas (Ausbildung zum Physiotherapeuten), Tobias Poplan (berufliche Ausbildung in München).  

Cheftrainer: Rupert Meister, Co-Trainer: Helmut Steiger, Betreuer: Radoslav Drahos, Meisterschaftsfavoriten: Jungadler Mannheim, Kölner Haie, Eisbären Juniors Berlin 

Quelle: Marcel Meinert