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Die beiden Landshuter Eishockey-Eigengewächse Luis Schinko und Alexander Dersch haben mit der deutschen U 18-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Riga den Sprung in die Top-Division verpasst.

Zwar gelangen der Mannschaft von Bundestrainer Frank Fischöder mit den beiden EVL-Cracks in fünf Turnierspielen, vier Siege, doch die 1:3-Niederlage gegen Lettland führte dazu, dass die schwarz-rot-goldene Auswahl hinter den Gastgebern nur den zweiten Platz belegte. Dabei gelang unter anderem dank eines Schinko-Doppelpacks und eines Treffers des aus Landshut stammenden Louis Brune ein 7:2-Auftaktsieg über Dänemark. Auch Spiel zwei (1:0 gegen Kasachstan) ging an das deutsche Team. Nach der Schlappe gegen Lettland im dritten Turnierspiel hielt sich das Team gegen Norwegen (5:4/Schinko traf erneut) und Slowenien (8:2) zwar schadlos, doch Tabellenführer und Aufsteiger Lettland leistete sich keinen weiteren Ausrutscher mehr. „Wir haben ein sehr gutes Turnier mit einer guten Mannschaftsleistung gespielt. Schade, dass es am Ende nach einer tollen Saison mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Die Mannschaft hat alles versucht, aber wir konnten uns am Ende leider nicht belohnen“, bilanzierte Alexander Dersch als Kapitän der deutschen Mannschaft. Ein dickes Lob heimsten die Youngster noch von Franz Reindl ein: „Es ist sehr erfreulich welches individuelles Leistungsvermögen und Qualität in vielen Spieler vorhanden ist. Ich habe einige gesehen, die das Talent und Potential für höhere Aufgaben in der Zukunft besitzen“, sagte der DEB-Präsident und dürfte damit wohl auch die beiden Landshuter gemeint haben.

Quelle: Marcel Meinert