U 20 des EVL schlägt den Deut­schen Meis­ter

EVL holen bei den Eis­bä­ren Ju­niors Ber­lin dank eines 4:3 nach Ver­län­ge­rung zwei Punk­te – U 17 ver­liert gegen Kauf­be­u­ren

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Foto: U 17 : ESVK / Reinhard Elsner

Dieser Trip in die Bundeshauptstadt hat sich gelohnt!

Die U 20-Eishockey-Junioren des EV Landshut haben einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie auf Augenhöhe mit den besten deutschen Nachwuchsteams agieren können. Beim amtierenden Champion der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) den Eisbären Juniors Berlin gewannen die Dreihelmenstädter die erste Partie mit 4:3 nach Verlängerung. Das ebenso umkämpfte zweite Spiel ging mit 1:3 verloren. Dennoch haben die EVL-Cracks ihren dritten Tabellenplatz verteidigt. 

Grundlage für den Triumph im altehrwürdigen Wellblechpalast war eine echte Energieleistung der Landshuter bei denen mit Finn Serikow, Simon Seidl und Tobias Schwarz gleich drei U 17-Spieler mit an Bord waren. In einer engen Partie kamen die Landshuter mit einer echten Energieleistung gleich dreimal nach einem Rückstand zurück. In der heißen Schlussphase hatte Trainer Thomas Daffner Schlussmann Philipp Dietl schon vom Eis beordert, als seine Mannschaft 13 Sekunden vor dem Ende noch das 3:3 durch Davin Maus erzwang. In der Verlängerung war der EVL von Beginn an hellwach und sicherte sich dank Kapitän Niklas Zeilbeck nach nur 42 Sekunden den Zusatzpunkt. Der Rest war ein rot-weißer Freudentaumel!

Tore: 1:0 (04:04) Henicke (Handschuh/Berger), 1:1 (19:05) Zeilbeck (Maus/Jakovlev), 2:1 (26:16) Handschuh (Deichmann/Panocha) (PP1), 2:2 (27:37) Michel (Maus), 3:2 (33:18) Deichmann (Handschuh/Panocha) (PP1), 3:3 (59:47) Maus (Zeilbeck/Reich) (PP1/EA), 3:4 (60:42) Zeilbeck (Reich/Maus), Strafminuten: Berlin: 4, Landshut: 8, Zuschauer: 69.   

„Auch das Spiel am Sonntag war sehr ausgeglichen. Am Ende war Berlin vielleicht etwas abgezockter“, urteilte Headcoach Daffner nachdem seine Mannschaft in Spiel zwei leer ausging. Wieder hatte der EVL nach einem Nackenschlag Moral gezeigt und durch eine finnische Co-Produktion, die Veeti Koivunen mit dem 1:1 krönte, ausgeglichen. Spielentscheidend war letztlich der Berliner Powerplay-Treffer zum 2:1. Landshut blieb aber bis in die Schlussphase hinein gefährlich. Vier Minuten vor dem Ende machten die Hausherren mit dem 3:1-Endstand alles klar.

Tore: 1:0 (16:14) Samigullin (Hörl), 1:1 (22:03) Koivunen (Kujala), 2:1 (26:06) Handschuh (Deichmann) (PP1), 3:1 Hörl (55:37), Strafminuten: Berlin: 10, Landshut: 14, Zuschauer: 54.

Die U 17-Jugend hat derweil die erste Saisonniederlage quittieren müssen. Im Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren unterlagen die Rot-Weißen mit 4:7. Zwar zeigten die Dreihelmenstädter kämpferisch eine mehr als ansprechende Leistung, mussten aber immer einem Rückstand hinterherlaufen, kamen aber in der entscheidenden Phase nicht mehr in Schlagdistanz. Das lag vor allem an der fehlenden Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Die Landshuter Treffer markierten Maximilian Oswald (2), Maximilian Brunner und Lucas Dittlein.

Genau wie die U 13 hat sich auch U 15 bereits an der Bayernliga-Tabellenspitze festgesetzt.

Nach dem 11:1-Torfestival gegen den TSV Erding waren die Dreihelmenstädter auch gegen den Deggendorfer SC hochüberlegen und gewannen mit 7:1.

Auch die U 13 ist bereits Bayernliga-Tabellenführer. Gegen den EHC München gelang den Rot-Weißen ein souveräner 6:0-Heimsieg.