EVL U 20 kann Playoff-Traum­start nicht ver­edeln

Zum Auf­takt des Vier­tel­fi­nals in der DNL ge­winnt der EVL in In­gol­stadt mit 5:3 un­ter­liegt dann aber auf ei­ge­nem Eis mit 1:3

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Foto: U20 : ERC Ingolstadt (Archiv) Reinhard Elsner

Alles offen! Im Playoff-Viertelfinale der „Top Division“ in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) steht es zwischen dem EV Landshut und dem ERC Ingolstadt nach zwei Spielen 1:1. Doch nicht nur diese, sondern in allen vier Viertelfinal-Serien unentschieden – typisch für diese extrem ausgeglichene Liga. Landshut gewann das Auftaktspiel an der Donau verdient mit 5:3, unterlag aber im zweiten Vergleich auf eigenem Eis mit 1:3. Spiel drei steigt am kommenden Samstag (18.30 Uhr) wieder in Landshut. Das vierte Duell wird einen Tag später um 12.45 Uhr in der Ingolstädter Saturn Arena angepfiffen.

Obwohl der EVL kurzfristig auf seinen erkrankten Kontingentspieler Filip Kriz verzichten musste, zeigten die Gäste in Ingolstadt eine echte Top-Leistung. Eine 3:0-Führung nach 23 Minuten war eine wichtige Basis für die Niederbayern, die einmal in Über- und einmal in Unterzahl trafen. Ingolstadt kam aber gleich zweimal wieder heran, sodass die Begegnung zwei Minuten vor dem Ende beim 3:4 wieder auf des Messers Schneide stand. Landshut behielt aber kühlen Kopf und brachte mit dem fünften Treffer den ersten Sieg der Viertelfinal-Serie unter Dach und Fach.

Tore: 0:1 (06:54) Schinko (Seidl/Salhi), 0:2 (17:33) Schwarz (Reich) (PP1), 0:3 (23:08) Seidl (Groß) (SH1), 1:3 (31:05) Burghard (Krüger/Franzese), 2:3 (47:04) Hofmann (Lassmann), 2:4 (55:01) Seidl (Reich/Salhi), 3:4 (57:59) Odude (Lassmann/Burghard), 3:5 (59:57) Seidl (Michel/Reich) (PP1), Strafminuten: Ingolstadt:  26, Landshut: 12, Zuschauer: 130.

Im zweiten Duell konnte der erneut annähernd in Bestbesetzung angetretene EVL nicht an die Leistung vom Vortag anknüpfen. Gerade auf der Zielgerade hatten die Ingolstädter den längeren Atem. „Ingolstadt war heute einfach besser. Aber es ist noch nichts passiert. Wir hatten tolle Unterstützung aus der DEL2-Mannschaft. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Es steht jetzt 1:1 und nächstes Wochenende geht’s weiter“, kommentierte EVL-Trainer Ales Jirik, der getreu dem Motto „Mund abputzen und weitermachen“ voll im Playoff-Modus ist.

 

Tore: 0:1 (13:03) Schiling, 1:1 (36:35) Serikow (Oswald/Meindl), 1:2 (52:37) Lassmann (Ullmann/Hofmann), 1:3 (58:42) Schiling (Hofmann), Strafminuten: Landshut: 10, Ingolstadt: 4, Zuschauer: 205.

 

Zwischenstände in den übrigen Viertelfinal-Serien: Kölner Junghaie – Krefelder EV 1:1, Eisbären Juniors Berlin – Jung-Eisbären Regensburg 1:1, Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 1:1.

 

Für die U 17 hat sich die Auswärtsfahrt zu den Jungadlern Mannheim nicht gelohnt. Die Dreihelmenstädter unterlagen bei einer der besten deutschen Nachwuchsmannschaften mit 0:3 und 3:4. Gerade im zweiten Duell starteten die Gäste aber eine bemerkenswerte Aufholjagd und kamen nach einem 1:4-Rückstand nach 40 Minuten noch einmal zurück. Nur zu einem Punktgewinn reichte es nicht mehr ganz. Für den EVL trafen Jonas Schwarz, Leopüold Schloder und Ferdinand Schlepp.  

 

Derweil hat die U 15 zum Abschluss der Meisterrunde zwei Derbysiege eingefahren. Einem packenden 5:4-Sieg beim EHC-Straubing folgte ein 7:3-Heimsieg gegen die Starbulls Rosenheim. Die Landshuter sind aktuell Tabellenzweiter könnten aber in der kommenden Woche von den Jungadlern Mannheim noch abgefangen werden. Die Qualifikation für das Finalturnier hatte der EVL aber schon zuvor in der Tasche.

Die ersatzgeschwächte U 13 erlebte im Auswärtsspiel beim SC Riessersee eine wahre Torflut und gewann nach einer turbulenten Begegnung, in der sich die Niederbayern erst im Schlussdrittel absetzen konnten, mit 14:8. Der EVL rangiert damit weiterhin auf Tabellenplatz drei.

Fo­to´s un­se­rer U 15 gegen die Star­bulls aus Ro­sen­heim von Chris­ti­an Föls­ner

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"Foto: Christian Fölsner"