U 20 des EVL sam­melt drei Punk­te gegen Re­gens­burg

In den Der­bys gegen die Jung-Eis­bä­ren gibt es nach einem 6:3-Sieg eine knap­pe 4:5-Nie­der­la­ge

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Foto: U 20 : Jung-Eisbären Regensburg - Christian Fölsner - Fotograf - CF Enigneering UG

Da war wirklich alles dabei! Der EV Landshut hat gegen die Jung-Eisbären Regensburg in der „Top Division“ der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zwei grundverschiedene Derbys erlebt. Nach einem sehr souveränen Auftritt beim 6:3 am Samstag stand Cheftrainer Ales Jirik im zweiten Vergleich nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Trotz einer leidenschaftlichen Vorstellung stand am Ende eine 4:5-Niederlage.

„Ich bin insgesamt mit den drei Punkten wirklich sehr zufrieden“, resümierte Alex Jirik nach einem in jeder Hinsicht sehr abwechslungsreichen Wochenende. Landshut dominierte Regensburg im ersten Vergleich komplett, führte nach 40 Minuten komfortabel mit 6:1, geriet aber im Schlussdrittel auch aufgrund einer diskutablen Spieldauerstrafe gegen Nico Hinz nochmal auf die „schiefe Bahn“. „Das war 40 Minuten lang richtig gut. Aber wir müssen einfach lernen, solche Spiele besser zu Ende zu spielen“, ergänzt der Trainer.

Tore:  1:0 (03:32) Leden (Salhi/Hinz), 1:1 (19:14) Lähr (Broll/Tomas), 2:1 (29:52) Schinko (Reich/Michel) (PP1), 3:1 (32:35) Hinz (Leden/Serikow) (PP1), 4:1 (38:16) Schwarz (Serikow), 5:1 (38:23) Scheibengraber (Serikow/Groß), 6:1 (38:37) Leden (Salhi/Hinz), 6:2 (49:31) F. Kose (T. Kose/Giesl) (PP2), 6:3 (51:51) Angaran (Giesl/F. Kose) (PP1). Strafminuten: Landshut: 11+ Spieldauer Hinz (unkorrekter Körperangriff), Regensburg: 10, Zuschauer: 78.

Auch aufgrund der Sperre von Hinz standen Ales Jirik am Sonntag nur sieben Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung. „Wenn man mit so einer dünnen Besetzung gegen eine der besten acht Nachwuchsmannschaften in Deutschland antritt, wird es immer schwer. Es gibt keine leichten Gegner. Aber die Jungs, die da dabei waren, haben alles gegeben“, meint der Übungsleiter. So kamen die Landshuter auch nach einem 2:5 nochmal heran, nur zu etwas Zählbarem reichte es nicht mehr.

Tore: 1:0 (03:15) Leden (Stadler), 1:1 (13:58) T. Kose (Giesl/Ledutke), 1:2 (22:36) F. Kose (Angaran/Giesl) (PP1), 1:3 (32:02) Giesl (T. Kose/F. Kose) (PP1), 1:4 (33:39) Rolsing (Mertz/Heinrich), 2:4 (39:23) Kassay-Kezi (Meindl/Gross), 2:5 (41:06) Ledutke (Fabera/T. Kose), 3:5 (51:08) Scheibengraber (Schinko/Stadler), 4:5 (58:22) Oswald (Stadler). Strafminuten: Landshut: 6, Regensburg: 6, Zuschauer: 121.

Zwei hauchdünne Siege feierte die U 17 über die Eisbären Juniors Berlin und hat damit einen direkten Verfolger im Kampf um die Playoff-Qualifikation deutlich distanziert. Trotz eines zweimaligen Rückstands setzte sich die Mannschaft von Alexander Serikow in einer packenden ersten Begegnung mit 5:4 nach Penaltyschießen durch. Den entscheidenden Penalty verwandelte Jonas Schwarz.

Im zweiten Aufeinandertreffen wurde es nicht weniger spektakulär. Diesmal machte der EVL aus einem 1:3-Rückstand eine 4:3-Führung, musste aber noch den Ausgleich hinnehmen. Genau 60 Sekunden vor der Schlusssirene tütete aber Daniel Gran mit dem Siegtreffer zum 5:4 alle drei Punkte für den EVL ein. Die weiteren Landshuter Treffer an diesem Wochenende erzielten Luis Becker (2), Patrik Migas (2), Jonas Pongratz, Daniel Gran, Moritz Wollny und Xaver Furtner. 

Die U 15 hat von einem ausführlichen Adventsausflug immerhin drei Punkte mit nach Hause bracht. Zunächst musste sich die Mannschaft von Ewald Steiger bei den Jungadlern Mannheim mit 3:4 geschlagen geben. Nach einem zu passiven Beginn kämpfte sich der EVL zurück, ließ sich auch von einem 1:4-Rückstand nicht einschüchtern, nutzte aber die Torchancen nicht konsequent genug und stand am Ende mit leeren Händen da. Ganz anders lief esn dagegen tags darauf beim Schwenninger ERC. Die Dreihelmenstädter hatten die Partie fast während der gesamten Spielzeit richtig gut unter Kontrolle und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 9:2. 

Unterdessen präsentiert sich die U 13 weiter als souveräner Tabellenführer der Bayernliga-Meisterrunde. Die Rot-Weißen sorgten beim Augsburger EV mit einem starken Auftritt in den ersten beiden Dritteln für klare Verhältnisse und triumphierten am Ende klar und deutlich mit 7:2.